Mönchengladbach: Versuchte Vergewaltigung an Karneval im Landgericht angezeigt

Vorfall im Landgericht Mönchengladbach : 18-Jährige stellt Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung an Altweiber

Im Landgericht in Mönchengladbach hat es möglicherweise eine versuchte Vergewaltigung gegeben. Eine Rechtsanwaltsgehilfin beschuldigt einen Gerichtsangestellten, sie nach einer Karnevalsfeier sexuell bedrängt zu haben. Nun ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft.

Im Mönchengladbacher Landgericht soll es an Altweiber zu einer versuchten Vergewaltigung gekommen sein. Wie die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und die Polizei am Freitag mitteilten, werde einem 29 Jahre alten Bediensteten des Landgerichts die versuchte Vergewaltigung einer 18 Jahre alten Rechtsanwaltsgehilfin vorgeworfen.

Beide Personen waren dem Bericht zufolge zuvor andernorts gemeinsam auf einer Karnevalsfeier gewesen und von dort in das Landgerichtsgebäude an der Hohenzollernstraße gegangen. Dort sei es in einem Raum nach Angaben der 18-Jährigen zu nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen gekommen.

Die junge Frau kam zur Polizei und erstattete dort Strafanzeige gegen den Justizbediensteten. Dieser kam später selbst ebenfalls zur Polizei und stellte das Geschehen als einvernehmlich dar. Beide standen der Polizei zufolge unter Alkoholeinfluss. Dem 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, Spuren wurden gesichert. Anschließend wurde er entlassen. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels war die Rede davon, dass der Tatvorwurf „Vergewaltigung“ lautet. Das ist nicht korrekt. Laut Polizei handelt es sich um den Vorwurf einer „versuchten Vergewaltigung“. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

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