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Mönchengladbach: Verdächtiges Pulver im Briefumschlag ist nicht giftig

LKA-Ergebnis steht fest : Verdächtiges Pulver ist nicht giftig

Untersuchungen beim LKA in Düsseldorf bestätigten die erste Einschätzung der Mönchengladbacher Feuerwehr: Die zunächst undefinierte Substanz, die dem Milzbranderreger ähnelte und die zuerst in einem Büro und dann auf der Polizeiwache landete, ist ungefährlich.

Das verdächtige Pulver, das in einem Umschlag im Briefkasten eines Rheydter Büros geworfen wurde und anschließend von alarmierten Polizisten zur Wache gebracht wurde, ist nicht gefährlich. Die erste Entwarnung der Mönchengladbacher Feuerwehr wurde am Mittwoch bestätigt. Wegen der zunächst undefinierten Substanz, die dem gefährlichen Milzbranderreger ähnelte, hatte es am Dienstag einen Großeinsatz gegeben.

Wie die Polizei Mönchengladbach nach einer von Spezialeinheiten der Feuerwehr unterstützten Untersuchung im Labor des Landeskriminalamtes in Düsseldorf erfuhr, handelt es sich bei dem weißen Pulver um eine ungefährliche Substanz. Eine Verseuchung der Proben mit einem Milzbranderreger konnte ausgeschlossen werden.

Nach dem ersten Testergebnis der Feuerwehr Mönchengladbach vom Dienstag war davon ausgegangen worden, dass es sich um Maisstärke handelt. Sicherheitshalber war aber eine weitergehende Laboruntersuchung in die Wege geleitet worden.

Die Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach nach dem Absender des Umschlags gehen weiter. Hinweise in diesem Fall werden erbeten unter der Rufnummer 02161 290.

(gap)