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Mönchengladbach: Unwetter im Norden der Stadt

15 Feuerwehreinsätze : Unwetter im Norden von Mönchengladbach

Das Unwetter am Mittwochabend war kurz und heftig. Sturm und Regenmassen trafen vor allem Neuwerk, Uedding und Bettrath. Im Rest des Stadtgebiet blieb es weitgehend ruhig. Die Feuerwehr war bis 23 Uhr im Einsatz.

Ein „punktuelles Unwetter“ hat am Mittwochabend zu fünfzehn Einsätzen der Mönchengladbacher Feuerwehr geführt. Der Schwerpunkt lag im Norden der Stadt.

Innerhalb kürzester Zeit wurden Straßen überflutet. Starke Windböen beschädigten Bäume und Telefonleitungen. Betroffen waren die Stadtteile Neuwerk, Uedding und Bettrath, während es im übrigen Gebiet weitestgehend ruhig blieb.

Am Gatherskamp stürzte ein Baum auf einen Pkw, in dem sich zum Glück keine Personen befanden. Ebenfalls betroffen waren laut Feuerwehr die Autobahnen 52 (Höhe Cloerbruch) und 44 (vor dem Autobahnkreuz Neersen), jeweils in Fahrtrichtung Düsseldorf. Auch dort waren abgerissene Äste auf die Fahrbahn gestürzt.

Auch Mags-Mitarbeiter waren unterwegs und unterstützten die Feuerwehr. Der letzte Einsatz war um 23.06 abgearbeitet.

Die Bilanz der Mags am Donnerstag: Es gab umgestürzte Bäume, aber noch viel mehr Bruchschäden. In einer Grünanlage am Piepersweg brachen mehrere Baumkronen weg. Ebenfalls am Piepersweg stürzten eine Eiche und eine Robinie um, bei letzteren wurde der Wurzelteller angehoben. „Sie musste am Mittwochabend noch gefällt werden, weil sie auf einer Gasleitung lag“, sagt Mags-Sprecherin Anne Peters-Dresen.

Auf der Krefelder Straße fiel ein Baum auf die Straße. In Richtung Trabrennbahn erlitten viele Pappeln Bruchschäden. Dort muss noch geprüft werden, ob ein Rückschnitt ausreicht oder ob Bäume zum Teil auch gefällt werden müssen, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Auf einem Grundstück der EWMG in dem Bereich ist ein Baum umgestürzt, der Teile des Geländers der Autobahnbrücke getroffen hat.

An der Niersbendenallee (ebenfalls nahe der Trabrennbahn) hat der Sturm mehrere Privatgärten verwüstet. In einem Fall soll ein großer Ast ein Gartenhaus beschädigt haben.

Die Mags-Mitarbeiter werden auch in den kommenden Tagen noch unterwegs sein, um Bäume auf Sturmschäden hin zu kontrollieren.

(gap)