Mönchengladbach: Unfallflucht auf A46 - zwei Personen schwerverletzt zurückgelassen

Unfall auf der A46 bei Mönchengladbach : Unfallflucht: Zwei schwer Verletzte zurückgelassen

Ein Audi A3 fährt einem Ford Mondeo so stark hinten auf, dass dieser von der Autobahn geschleudert wird. Fahrer und Beifahrer des Audi flüchten vom Unfallort und lassen den eigenen Beifahrer und den Fahrer des Ford zurück.

Ein Fahrer und ein Beifahrer haben nach einem schweren Unfall zwei weitere verletzte Personen in deren Autos zurückgelassen. Wie die Polizei mitteilte, kollidierten am Neujahrsmorgen gegen 3 Uhr zwei Pkw auf der Autobahn A46 bei Mönchengladbach. Beide Autos wurden bei dem Unfall schwer beschädigt, die Insassen teilweise schwer verletzt.

Ein Audi A3 mit Kennzeichen aus Heinsberg fuhrt der Polizei zufolge auf dem rechten Fahrstreifen der A46 in Richtung Düsseldorf. Dort prallte er auf einen vorausfahrenden Ford Mondeo aus Mönchengladbach. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Ford nach rechts von der Fahrbahn auf ein angrenzendes Feld. Dort überschlug sich der Pkw mehrfach. Der Audi kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Fahrer und Beifahrer flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle. Ein weiterer Mitfahrer, ein 31-Jähriger aus Wassenberg, blieb schwerverletzt im Fahrzeug zurück. Der Fahrer des Ford Mondeo, ein 52-Jähriger aus Erkelenz, musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeugwrack befreit werden.

Die beiden Verletzten kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Einsatzkräfte suchten großräumig nach den beiden Flüchtigen. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera wurde eingesetzt - bislang erfolglos. Aufgrund des Schadens am Audi ist davon auszugehen, dass beide Fahrzeuginsassen ebenfalls schwer verletzt sind. Die Polizei Düsseldorf bittet um Hinweise unter Telefon 0211 8700.

(chal)