Mönchengladbach: Unfall auf A61 mit Reisebus mit Schülern

Bei Mönchengladbach : Mehrere Schüler bei Bus-Unfall auf A61 verletzt

Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Laut Autobahnpolizei war der Reisebus auf einen Sattelzug aufgefahren. Der Lkw-Fahrer stand unter Alkoholeinfluss.

Ein Sattelzug, ein Sprinter sowie ein Reisebus, besetzt mit einer Schülergruppe, sind am Montag auf der A61, kurz hinter der Anschluss-Stelle Mönchengladbach-Holt, zusammengeprallt. Den ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei zufolge musste ein ukrainischer Fahrzeugführer eines Sattelzuges verkehrsbedingt abbremsen. Der dem Sattelzug nachfolgende Reisebus konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte auf das Heck des Sattelaufliegers. Ein dem Bus nachfolgender Sprinter fuhr wiederum auf das Heck des Reisebusses auf. Der Reisebus aus Bergneustadt war mit einer Gruppe von 30 Schülern, im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, besetzt.

Bei der Kontrolle der einzelnen Fahrzeugführer stellte sich heraus, dass der ukrainische Lkw-Fahrer offenkundig unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholvortest ergab bei ihm einen Wert von deutlich über einem Promille. Mehrere Schüler erlitten leichte Verletzungen. Sie klagten zum Teil über starke Rückenschmerzen, einige standen unter Schock, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei mitteilte. Die Schüler wurden durch Rettungssanitäter behandelt. Die Richtungsfahrbahn Venlo musste während der Unfall-Bergungsarbeiten für knapp zwei Stunden teilweise gesperrt werden.

(gap)
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