Mönchengladbach: Trickdiebe werden immer dreister

Wieder drei Fälle : Trickdiebe sind in Schrievers unterwegs

Die Polizei meldet drei Fälle, bei denen am Freitag und Samstag über 80-Jährige die Opfer waren.

(web) Die Trickdiebe werden immer dreister und haben unterschiedliche Maschen auf Lager, um vor allem ältere Menschen zu betrügen. Die Polizei meldet erneut drei Fälle. Besonders auffällig: Alle spielten sich in Rheydt-Schrievers ab

Ein Unbekannter hat am Freitag gegen 18 Uhr einen 84-Jährigen in dessen Wohnung bestohlen. Der Täter hatte sich als ehemaliger Arbeitskollege ausgegeben und kam so in die Wohnung. Der ältere Mann holte für seinen Besucher etwas zu trinken. Bei der Rückkehr bemerkte er, dass der Täter die Geldbörse des Seniors an sich genommen hatte. Der Täter flüchtete damit und schubste dabei den im Weg stehenden 84-Jährigen beiseite. Der Unbekannte ist zwischen 30 und 35 Jahre alt. Er hatte dunkle, kurze Haare. Bekleidet war der Unbekannte mit einer schwarzen Lederjacke. Er sprach perfekt Deutsch.

Eine 84-jährige Frau ist ebenfalls am Freitag zwischen 11.30 und 12 Uhr in ihrer Wohnung in Schrievers von einem bislang Unbekannten bestohlen worden. Der Täter hatte sich als Mitarbeiter der Wasserwerke ausgegeben. Die Geschädigte ließ den Mann in ihre Wohnung. Sie folgte seinen Anweisungen, die Wasserhähne für die Überprüfung zu öffnen. Nach wenigen Minuten verließ der Mann die Wohnung wieder. Am Abend schöpfte die Seniorin Verdacht. Sie stellte fest, dass ihr Schmuck fehlte. Der Täter wird so beschrieben: 30 bis 40 Jahre alt, etwa 175 cm groß, kräftige Statur. Bekleidet war er mit blauer Jacke und blauer Schirmmütze, er sprach akzentfrei Deutsch.

Und noch ein Fall aus Schrievers, der sich am Samstag gegen 15 Uhr ereignete. Dieses Mal war das Opfer ein 83-Jähriger. Der Täter klingelte bereits am Vortag gegen 16 Uhr an der Haustüre und bat um ein Glas Wasser. Das Opfer ließ den Mann in die Wohnung und gab ihm das Gewünschte. Danach sei der Mann wieder gegangen. Am Samstag tauchte er überraschend in der Wohnung auf. Wie der Täter dabei in die Wohnung gelangt ist, ist unbekannt. Bei der Begegnung mit dem Bewohner verließ er die Räume fluchtartig. Anschließend stellte der Senior fest, dass ihm die Geldbörse fehlte. Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 175 cm groß, dünne Statur, schwarze Haare, komplett dunkel gekleidet.

Die Polizei bittet in allen drei Fällen um sachdienliche Hinweise unter Tel. 02161 290. Außerdem rät sie, keine Fremden in die Wohnung zu lassen und beim Öffnen der Türe Sperrbügel oder Sicherheitskette zu nutzen. Betroffene sollten sich nicht scheuen, Nachbarn oder eine Vertrauensperson um Hilfe zu bitten, wenn Unbekannte vor der Tür stehen. Und auch diese Grundregel sollte beachtet werden: von Amtspersonen sich immer den Dienstausweis zeigen lassen.

(ots)
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