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Mönchengladbach: Trickdiebe geben sich als Handwerker aus

Polizei Mönchengladbach bittet um Hinweise : Trickdiebe geben sich als Handwerker aus

Die Täter klingelten bei einer 88-Jährigen in Giesenkirchen und bei einer 78-Jährigen in Rheindahlen. In einem Fall stahlen die Männer Geld, im anderen Schmuck.

Die Polizei meldet zwei Fälle von Trickbetrug. Beide Male gaben sich die Täter als Handwerker aus, beide Male waren sie erfolgreich und machten Beute bei Seniorinnen.

Ein Mehrfamilienhaus in Giesenkirchen am Ahrener Feld war am vergangenen Montag der Tatort. Ein Mann klingelte gegen 11.20 Uhr  an der Tür einer Wohnung in einer oberen Etage. Er sagte der Bewohnerin, er sei Handwerker einer Wohnungsbaugesellschaft, und er müsse den Wasseranschluss überprüfen und gegebenenfalls reparieren. Die 88-jährige Bewohnerin ließ ihn herein. Unter einem Vorwand lenkte er die Frau ab und verschwand schließlich – mit Geld als Beute, wie sich später herausstellte.

Die Täterbeschreibung: 25 bis 35 Jahre alt, korpulente Statur, 1,80 bis 1,85 Meter groß, kurze, dunkelblonde Haare, gepflegte Erscheinung, deutsch sprechend; bekleidet mit dunkelblauem Pulli mit weißer Beschriftung in Brusthöhe sowie mit langer Hose.

Einen Tag später, also am Dienstag, waren zwei Täter in einem Mehrfamilienhaus in Rheindahlen am Südwall aktiv. Sie klingelten gegen 16 Uhr an der Tür einer 78-Jährigen. Als die Frau öffnete, kam ein Mann die Treppe hoch zur Wohnung und gab an, vom Wasserwerk zu kommen. Er müsse überprüfen, ob das Wasser gut durch die Leitung fließe. Eine weitere Person war noch unten im Keller zu sehen. Irgendwie gelang es den Tätern am Ende, Schmuck aus der Wohnung der 78-Jährigen zu stehlen.

Der Täter in der Wohnung wird wie folgt beschrieben: korpulent, komplett schwarz angezogen, zwischen 40 und 50 Jahre alt, deutsch sprechend.

Die Polizei Mönchengladbach bittet um Hinweise zu diesen Fällen. Wer sachdienliche Angaben machen kann, sollte sich unter der Telefonnummer 02161 290 melden.

Immer wieder gelingt es Trickdieben, sich unter einem Vorwand Zutritt zu Wohnungen und Häusern von vorwiegend älteren Menschen zu verschaffen. Die Polizei mahnt abermals zur Vorsicht: „Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!“

(RP)