Mönchengladbach: Polizei nimmt Kinderbande fest

Polizei Mönchengladbach : Kinderbande soll 60 Straftaten begangen haben

Der Gruppe werden Raubdelikte, Einbrüche in Wohnungen und Institutionen, Pkw-Aufbrüche und Autodiebstähle zur Last gelegt. Fast alle Taten fanden in Mönchengladbach statt.

Die Festnahme eines jungen Intensivtäters wurde der Ausgangspunkt für umfangreiche Ermittlungen der Polizei. Der 15-Jährige war am 3. Januar in einen Kindergarten eingebrochen. Schnell ergaben sich Hinweise, dass der Teenager noch mehr Straftaten begangen haben könnte. Schließlich waren es so viele, dass bei der Polizei die EK „Süd“ eingerichtet wurde. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft konnten insgesamt neun Tatverdächtige identifiziert werden. Die Polizisten leiteten rund 60 weitere Verfahren ein. Die Tatbestände reichen von Raubdelikten, Einbrüchen in Wohnungen und Institutionen über Pkw-Aufbrüche bis hin zu Autodiebstählen. Die Tatorte lagen fast ausschließlich in Mönchengladbach. Zwei der Tatverdächtigen sitzen derzeit im Gefängnis. Die EK „Süd“ will am Montag nähere Details bekannt geben.

(gap)
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