Mönchengladbach: Polizei-Großeinsatz wegen Waffen bei Mietservice

Polizeieinsatz in Mönchengladbach : Großeinsatz wegen Waffen bei Mietservice

Die Polizei rückte am Dienstag mit einem Großaufgebot an und sperrte Straßen, weil es bei einem Autovermieter zu einer gefährlichen Auseinandersetzung gekommen war. Der Einsatz sorgte für Staus. Es gab eine Festnahme.

Ein Zeuge hatte um 16.05 Uhr bei der Polizei eine heftige Auseinandersetzung vor einer Autovermietung an der Korschenbroicher Straße gemeldet. Weil er von "Waffeneinsatz" sprach, rückten die Beamten sofort mit einem Großaufgebot aus. In der Autovermietung fand die Polizei mehrere Kurz- und Langwaffen. Zwischenzeitlich war sogar von einem Sturmgewehr die Rede. Die Polizei konnte das am Dienstagabend noch nicht bestätigen. Dies müssten noch Untersuchungen ergeben, sagte Polizeisprecherin Isabella Hannen. Verletzte hat es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gegeben. Ein 43-jähriger Mann wurde festgenommen.

Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebiet um die Autovermietung weiträumig abgesperrt. Da dies im Feierabendverkehr in der viel befahrenen Innenstadt geschah, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus. Die Polizei hatte Straßensperrungen an mehreren großen Kreuzungen eingerichtet. Der Verkehr wurde abgeleitet. Erst gegen 17.30 Uhr wurde der Bereich um den Tatort wieder freigegeben.

Der Polizeieinsatz war damit aber noch nicht beendet. Zunächst war nur von einem "Nachfolge-Einsatz" die Rede. Aus ermittlungstaktischen Gründen sollten zunächst keine Einzelheiten genannt werden. Später wurde bekannt: Einer der am Streit beteiligten Männer ist noch flüchtig. Eine Fahndung wurde eingeleitet. Außerdem wurden zwei Wohnungen im Mönchengladbacher Stadtgebiet durchsucht. Dabei kamen auch SEK-Kräfte zum Einsatz. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Polizei und Staatsanwaltschaft wollen heute Näheres zu dem Fall bekanntgeben.

(gap)
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