Mönchengladbach: Gelbes Pulver löst Großeinsatz aus

In Mönchengladbacher Bus gefunden: Gelbes Pulver im Linienbus löst Großeinsatz aus

Die Polizei in Mönchengladbach ermittelt wegen eines seltsamen, gelben Pulvers. Das ist am Donnerstag in einem Linienbus gefunden worden und löste einen Großeinsatz aus. Die Substanz konnte noch nicht identifiziert werden.

Die Feuerwehr war gegen 13.30 Uhr zum Betriebsgelände der NEW an der Rheinstrasse gerufen worden. Dort, so die Meldung, klagten zwei Personen über Übelkeit und Augenreizungen. Wie sich herausstellte, hatte ein Busfahrer in der Linie 005 eine gelbliche, pulverförmige und unangenehm riechende Substanz gefunden. Im Bus befand sich zu diesem Zeitpunkt nur noch ein weiblicher Fahrgast. Beide fühlten sich nicht wohl. Ein zweiter Busfahrer steuerte das Fahrzeug sicherheitshalber auf den Betriebshof der NEW. Wie die Feuerwehr mitteilte, waren die Frau und der Fahrer mit der Substanz nicht in direkten Kontakt geraten. Die von ihnen empfundene Übelkeit und die Kopfschmerzen gingen auch schnell vorüber. Als der Notarzt sie untersuchte, fühlten sie sich schon wieder gut. Trotz allem wurden beide vorsorglich in eine Augenklinik gebracht.

Die Feuerwehr entnahm von der pulverförmigen Substanz eine Probe. Obwohl die Feuerwehr modernste Messgeräte hat, ist noch unklar, um welches Pulver es sich handelt. „Es könnte auch etwas ganz Harmloses sein“, sagte Einsatzleiter Wilfried Schmitz. Es sehe ein bisschen aus wie Currypulver. Der Bus bleibt jetzt aus Sicherheitsgründen erst einmal auf dem Betriebsgelände und wird nicht mehr genutzt.

(gap)
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