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Mönchengladbach: Feuerwehr rettet Menschen und Katze aus brennendem Haus

Einsatz in Mönchengladbach : Menschen und Katze aus brennendem Haus gerettet

Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwei Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Nach einem Wohnungsbrand in Hardterbroich-Pesch musste die Stadt Mönchengladbach für sechs Menschen eine neue Bleibe finden. Denn nach dem Feuer war das komplette Gebäude nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr war am Samstag zu dem Wohnungsbrand an der Bender Straße ausgerückt. Wie sie mitteilte, war das Feuer im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus den Fenstern des Vorderhauses. Im rückwärtigen Bereich des Gebäudes wurden zwei Personen und eine Katze über tragbare Leitern von einer Dachterrasse gerettet. Die beiden geretteten Personen wurden vom Notarzt und den Einsatzkräften erstversorgt und anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit den Rettungswagen in ein Mönchengladbacher Notfallkrankenhaus transportiert.

Der Brand wurde von drei Trupps, ausgerüstet mit Pressluftatmern, bei einem Innenangriff mit C-Rohren gelöscht. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Für die sechs Bewohner organisierte die Stadt Mönchengladbach eine Unterbringung. Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Am Vortag war die Feuerwehr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Dahlener Straße gerufen worden. Bewohner hatten auf einem Balkon gegrillt. Sie konnten das Feuer aber selber löschen.

(gap)