Mönchengladbach: Bundespolizei beschlagnahmt Kokain

Drogenfund in Mönchengladbach : Bundespolizei beschlagnahmt Kokain auf A61

Der Straßenwert des Fundes soll 100.000 Euro betragen. Ein 29-Jähriger hatte die Droge im Motorraum seines Saab versteckt. Der Mann wurde festgenommen.

Fahnder haben einen 29-jährigen Deutschen festgenommen, der mit mehr als zwei Kilogramm Kokain auf der A 61 erwischt wurde. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war der Mann in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der Autobahn in Höhe Wickrath kontrolliert worden. Zuvor war er mit seinem Saab aus den Niederlanden eingereist. Da ein Drogentest bei dem 29-Jährigen positiv auf Kokain reagierte, wurde das Fahrzeug genauer durchsucht. Im Bereich des Motorraumes fanden die Beamten schließlich zwei mit Folie umwickelte Pakete. Ermittlungen ergaben, dass sich darin 2,35 Kilogramm Kokain befanden. Der Straßenverkehrswert des Betäubungsmittels liegt bei rund 100.000 Euro, so die Bundespolizei Kleve. Der Drogenkurier wurde daraufhin festgenommen und zusammen mit dem Kokain der Zollfahndung Essen zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Der Haftrichter ordnete anschließend die Untersuchungshaft an.

Die A 61 gilt als Schmuggler-Route. Alleine im Juli mussten sich vier Männer vor dem Mönchengladbacher Landgericht verantworten, weil sie mit großen Mengen Drogen erwischt worden waren. Ein 53-Jähriger hatte versucht, mehr als 16 Kilogramm Kokain zu schmuggeln. Genauso viel hatte ein 28-Jähriger in seinem Auto versteckt, als er von der Bundespolizei gestoppt wurde. Eine Familie hatte sechs Kilogramm von dem weißen Pulver dabei und ein 48-Jähriger sieben Kilo.

(gap)