Mönchengladbach: Bilanz der Silvesternacht von Polizei und Feuerwehr

Polizei und Feuerwehr ziehen Bilanz : Feuerwehr und Polizei ziehen Bilanz der Silvesternacht

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte hatten in der Silvesternacht so viel zu tun, dass etliche kleinere Beschwerden, etwa wegen Ruhestörung, von den Einsatzstellen im Stadtgebiet nicht mehr berücksichtigt werden konnten.

Die Beamten der Polizei mussten im Raum Mönchengladbach 129-mal ausrücken. Neben einem wochenendtypischen Einsatzverlauf mussten bei diversen Feiern zum Jahreswechsel zwölf Platzverweise ausgesprochen und fünf Personen in Gewahrsam genommen werden. Es wurden acht Anzeigen wegen Sachbeschädigung und drei wegen Körperverletzung aufgenommen. Alle angezeigten Ereignisse hatten mit den Feierlichkeiten zu Silvester zu tun. Das Gesamteinsatzgeschehen führte zu einer so hohen Auslastung der polizeilichen Einsatzkräfte, dass viele Beschwerden wegen Ruhestörungen im gesamten Stadtgebiet nicht überprüft werden konnten.

Auch für die Feuerwehr war der Jahreswechsel mit zahlreichen Einsätzen verbunden. Insgesamt waren 91 Rettungsdiensteinsätze zu erledigen, davon waren 68 Notfallrettungen – 14 unter Beteiligung eines Notarztes. Die Einsätze der Notfallrettung waren von 7 bis 24 Uhr und nach Mitternacht relativ gleichmäßig verteilt. Gründe für die rettungsdienstlichen Einsätze nach Mitternacht waren hoher Alkoholkonsum, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und andere Verletzungen.

Tagsüber mussten die Einsatzkräfte nur wenige Male ausrücken. Einmal brannte Papier in einem Kellerschacht auf der Gracht. Ab Mitternacht rückte die Feuerwehr verstärkt zu Kleinbränden aus. So brannten Bäume, Hecken, Papiercontainer und Gegenstände auf Balkonen – insgesamt 19 Einsätze für die Feuerwehr. Häufig wurden die Kleinbrände auch von Anwohnern direkt gelöscht, so dass nur Nach-Löscharbeiten notwendig waren. Dazu kamen eine Ölspur und drei Amtshilfen für die Polizei.

Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr sowie die Einheiten Neuwerk, Stadtmitte, Rheydt, Giesenkirchen, Wickrath, Wanlo und Wickrathberg der Freiwilligen Feuerwehr. Der Rettungsdienst wurde ab 19 Uhr unterstützt von Mitarbeitern der Mönchengladbacher Hilfsorganisationen: Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst.