Mönchengladbach: Acht von 72 Fahrern waren berauscht

Großkontrolle in Mönchengladbach : Acht von 72 Fahrern waren berauscht

Während ein Fahrzeugführer über eine Fahrerlaubnis zu wenig verfügte, hatte ein anderer Fahrer einen Haftbefehl zu viel: Gegen ersteren wurde ein Strafverfahren eingeleitet, den Haftbefehl vollstreckten die Polizisten vor Ort.

72 Fahrer gestoppt, acht positive Drogenvortests: Das ist die Bilanz einer Großkontrolle des Verkehrsdienstes der Polizei zusammen mit Beamten der Einsatzhundertschaft, Mitarbeitern der Führerscheinstelle, der Mags und des Zolls.

Die Kontrolle fand vergangene Woche in der Zeit von 12 bis 16 Uhr an der Dahlener Straße statt. Den acht Fahrerinnen und Fahrern wurde jeweils eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten leiteten entsprechende Verfahren ein. Zwei Personen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, da diese noch entsprechende Substanzen dabei hatten. Während ein Fahrzeugführer über eine Fahrerlaubnis zu wenig verfügte, hatte ein anderer Fahrer einen Haftbefehl zu viel: Gegen ersteren wurde ein Strafverfahren eingeleitet, den Haftbefehl vollstreckten die Polizisten vor Ort.

Auch wenn das Hauptaugenmerk der Kontrolle bei den Drogendelikten lag, ahndeten die Beamten noch weitere Verstöße. So erging jeweils eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der Benutzung des Mobiltelefons, dem Erlöschen der Betriebserlaubnis und mangelhafter Ladungssicherung. Aufgrund defekter Beleuchtung, nicht angelegtem Gurt, dem Nichtmitführen von Papieren und einer Nichtbeachtung einer Führerscheinauflage erhoben die Beamten dann insgesamt noch sieben Verwarngelder.

Wie die Polizei mitteilte, wird sie auch weiterhin diese geplanten Großkontrollen starten. Regelmäßig erwischen die Beamten auch am helllichten Tag Fahrer, die unter Drogeneinfluss am Steuer sitzen. Auch das jüngste Ergebnis – über zehn Prozent der angehaltenen Fahrer waren berauscht – habe gezeigt, wie wichtig diese Kontrollen seien. Darüber hinaus müsse überall in Mönchengladbach damit gerechnet werden, dass Fahrer aus dem fließenden Verkehr heraus überprüft werden.

(gap)