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Mönchengladbach: 41-Jährige sprayt Graffiti auf Bus und beleidigt Polizisten​

Vorfall in Mönchengladbach : 41-Jährige sprayt Graffiti auf Bus und beleidigt Polizisten

Laut Polizeibericht soll die Frau auch einen Busfahrer mit einer Flasche beworfen und sich aggressiv gegenüber den Beamten verhalten haben.

Eine 41-jährige Frau hat am Dienstagabend, 10. Mai, gegen 21.20 Uhr am Europaplatz einen Bus mit Graffiti beschmiert, wurde aber dabei gesehen. Ein 34-jähriger Busfahrer verfolgte sie bei ihrer Flucht und konnte die Frau stellen, die im weiteren Prozess agressiv war und sich den Polizisten widersetzte. Das meldet die Polizei Mönchengladbach am Mittwochnachmittag, 11. Mai.

Demnach wie ein Zeuge den im betreffenden Bus sitzenden Fahrer auf die Tat hin. Dieser stieg daraufhin aus, sprach die Frau an und eilte ihr hinterher, als diese ins Bahnhofsgebäude flüchtete. Die 41-Jährige soll sich während der Verfolgung zu dem Mann umgedreht und ihn mit einer Glasflasche beworfen haben. Der 34-Jährige wurde nach eigener Aussage zwar getroffen, aber nicht verletzt. Letztlich konnte er die Frau stellen und brachte sie zur Bundespolizeiwache.

Da die Frau laut Polizei einen stark alkoholisierten Eindruck gemacht haben soll, sollte sie zur Blutprobenentnahme ins Polizeipräsidium Mönchengladbach gebracht werden. Den eintreffenden Beamten gegenüber gab sie sich fortwährend aggressiv und beleidigend. Sie sei keiner der Anweisungen gefolgt. Beim Anlegen der Handfesseln habe sie körperlichen Widerstand durch Tritte gegen eine Polizeibeamtin geleistet.

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Unter anhaltenden Beleidigungen gegen die Beamten brachten diese die 41-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam. Als ihr dort die Blutprobe entnommen werden sollte, soll sie erneut erheblichen Widerstand geleistet und einem Beamten in den Oberschenkel gekniffen haben.

Nach Ausnüchterung und Beruhigung konnte die Frau wieder entlassen werden. Gegen die 41-Jährige wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt.

(RP)