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Betrug in Mönchengladbach: Falsche Polizistin bestiehlt 75-Jährige

„Falsche Polizistin“ in Mönchenglabdach : Betrüger bestehlen 75-Jährige

Mit den Maschen „falscher Polizist“ und „falscher Bankmitarbeiter“ haben Betrüger einer Seniorin um ihr Erspartes gebracht. Was passiert ist und was die Polizei rät.

Trickbetrüger haben in Mülfort eine 75-jährige Frau am Donnerstag, 13. Januar, um ihre Ersparnisse gebracht. Das teilte ide Polizei am Freitag mit.

Nach ersten Ermittlungen hatte die Frau gegen 15 Uhr den Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters erhalten. Dieser gab an, dass er ihre Kontobewegungen auf Richtigkeit überprüfen müsse. Nach einem kurzen Gespräch übergab der Anrufer den Hörer an einen vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser berichtete der 75-Jährigen, dass es bei ihrer Bank zur Abgabe von Falschgeld an Kunden gekommen sei und man deshalb überprüfen müsse, ob es sich bei dem zuletzt von ihr bei der betroffenen Bank abgehobenen Geldbetrag um Falschgeld handeln könne.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kündigte der Mann an, dass eine Polizeibeamtin vorbei kommen würde, um das Geld abzuholen. Kurz darauf klingelte dann auch eine Frau an der Haustür der 75-Jährigen und gab sich als Kollegin des Anrufers zu erkennen. Die Seniorin übergab der vermeintlichen Polizistin daraufhin einen niedrigen vierstelligen Betrag.

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Die Frau wird wie folgt beschrieben: circa 30 Jahre alt, normale Statur, 160 bis 165 cm groß, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, kurze dunkle Haare, schwarze Mund-Nasen-Bedeckung, sprach akzentfrei Deutsch, dunkle Jacke.

Weil der 75-Jährigen die Abläufe kurz darauf merkwürdig vorkamen, benachrichtigte sie eine Freundin und die Polizei wurde verständigt.

Die Polizei Mönchengladbach warnt: „Echte Polizisten oder Bankbeschäftigte würden solche Anrufe nie tätigen. Klären Sie bitte ältere Menschen in Ihrem Umfeld auf. Wenn Sie selbst solche Anrufe erhalten oder sich unsicher sind, ob sie einen Kriminellen am Telefon haben, dann melden Sie sich umgehend bei der Polizei.“

Präventionstipps und Hinweise zu Betrugsmaschen veröffentlicht die Polizei unter www.polizei-beartung.de.

(RP)