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Mönchengladbach: Blaue Route -Stadt sieht Gewinn für Sicherheit

Mönchengladbach : Blaue Route -Stadt sieht Gewinn für Sicherheit

Es gibt nur wenige Verkehrsunfälle. Die überwiegende Mehrheit der Kfz ist mit 21 bis 35 km/h unterwegs.

Die Stadtverwaltung zieht ein positives Fazit aus dem ersten Vierteljahr mit der Blauen Route, der innerstädtischen Radschnellverbindung zwischen den Zentren von Mönchengladbach und Rheydt. Verkehrsmessungen und die Analyse des Unfallgeschehens hätten gezeigt, "dass die Blaue Route aus dem Blickwinkel der Verkehrssicherheit absolut positiv bewertet werden muss". Das teilte die städtische Pressestelle gestern mit.

Es hätten nur sehr wenige Verkehrsunfälle seit Einführung der Blauen Route auf der Brucknerallee von der Polizei dokumentiert werden müssen. Kein einziger davon stehe im Zusammenhang mit der seit Ende September veränderten Verkehrsregelung. Außerdem hätten Verkehrsmessungen auf der Brucknerallee zwischen Mühlenstraße und Nordstraße ergeben, dass die mittlere Geschwindigkeit mit 26 bis 29 km/h unter den vorgeschriebenen 30 km/h liegt. Die weit überwiegende Mehrheit der Kraftfahrzeuge fahre in einem Geschwindigkeitsbereich von 21 bis 35 km/h. Starke Geschwindigkeitsüberschreitungen kämen zwar vor, stellten aber die absolute Ausnahme dar.

In diesem Zusammenhang weist die Stadt noch einmal auf die dort geltenden Verkehrsregeln hingewiesen: Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden, wenn nötig muss der Kfz-Verkehr seine Geschwindigkeit noch weiter verringern. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt. Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und die Vorfahrt.

Was noch wichtig ist: Nur Anlieger dürfen die Fahrradstraße mit Kraftfahrzeugen befahren, der Durchgangsverkehr muss entweder über die Rheydter Straße oder über die Theodor-Heuss-Straße/Gartenstraße fahren. "Der Radverkehr hingegen muss auf der Blauen Route auf der Fahrbahn fahren. Die früheren Radwege entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und bieten nun Platz für den Fußverkehr", so die Pressestelle.

Der Technische Beigeordnete Gregor Bonin sagt: "Die Blaue Route ist und bleibt ein wichtiges Projekt für die Zukunft der Stadt. Die Anbindung der Hochschule an die beiden Hauptbahnhöfe, die beide mit modernen Radstationen ausgestattet sind, wird mit der Blauen Route gesichert, die als innerstädtische Radschnellverbindung konzipiert ist. Außerdem verbindet sie die beiden Stadtzentren, bietet dabei für den Radverkehr eine attraktive Alternative zu den parallel verlaufenden, stark belasteten Hauptverkehrsstraßen." Antworten auf häufig in Zusammenhang mit der Blauen Route gestellte Fragen werden unter www.stadtmg.de/mobil beantwortet.

(RP)