Mönchengladbach: Bewährungsstrafe nach tödlichem Unfall auf Hohenzollernstraße

Mönchengladbach: Bewährungsstrafe nach tödlichem Unfall auf Hohenzollernstraße

Das Amtsgericht hat am Mittwoch einen 41-Jährigen zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Mann war in einem Unfall an Silvester vor dreieinhalb Jahren beteiligt, bei dem eine 19-Jährige starb.

Das Unglück geschah kurz vor 16 Uhr an der Kreuzung Hohenzollernstraße/Eickener Höhe. Dort stieß der Audi des damals 38-jährigen Gladbachers, der auf der Hohenzollernstraße in Richtung Eicken unterwegs war, frontal mit einem von links kommenden Nissan des 20-Jährigen zusammen. Der Nissan, in dem die 19-Jährige als Beifahrerin saß, geriet durch den Aufprall ins Schleudern und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum am rechten Straßenrand.

Die Feuerwehr konnte nur noch den 20-jährigen Fahrer mit schwerem Rettungsgerät schwerstverletzt retten. Die junge Frau starb noch am Unfallort. Der Audifahrer, der zu schnell unterwegs gewesen sein soll, erlitt beim Unfall nur leichte Verletzungen.

  • Mönchengladbach : 19-Jährige bei Unfall getötet

Das Amtsgericht stimmte gestern zu, dass der Familie der tödlich verunglückten 19-Jährigen ein Schmerzensgeld zusteht. Über die Höhe sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen, sagte eine Sprecherin des Landgerichts gestern.

(gap)