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Mönchengladbach: Bethesda mit überdurchschnittlich guter Jahresbilanz

Mönchengladbach : Bethesda mit überdurchschnittlich guter Jahresbilanz

Das Johanniter-Krankenhaus weist bei den Patientenzahlen 2016 ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus.

Helmut Häfner kann sich noch gut an den vergangenen Winter erinnern. "Wir haben uns damals für das Jahr 2016 hehre Ziele gesetzt. Und jetzt können wir sagen, dass uns alles, was wir uns vorgenommen haben, auch gelungen ist - und das sogar besser als erwartet", sagte der Direktor des Evangelischen Krankenhauses Bethesda der Johanniter, als er die Jahresbilanz des Hauses vorstellte. Ob es um das Wachstum an Patientenzahlen - es gab gegenüber 2015 ein Plus von 6,4 Prozent -, die grundsätzliche Leistungsfähigkeit des Krankenhauses (plus 7,9 Prozent) oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze (plus 8 Prozent) geht: In allen Bereichen hat das Bethesda 2016 zugelegt. "Wir können eine in Nordrhein-Westfalen deutlich überdurchschnittliche Wachstumsrate vorweisen und sind damit eines der erfolgreichsten Krankenhäuser", sagte Häfner.

Waren steigende Patientenzahlen in den Vorjahren eher noch dem Ausbau 2013/14 geschuldet, so profitiert das Haus mittlerweile von seiner nachhaltigen Arbeit in allen Fachabteilungen. "Wir konnten unsere Kernbereiche, gerade in der Frauen-Heilkunde und der Gesichtschirurgie, festigen und durch Qualität überzeugen. Dass wir unsere Schwerpunkte ausbauen konnten, passt mit Blick auf die Kliniklandschaft der Stadt gut zu unserem Leistungsportfolio", sagte Häfner, der zudem verkünden konnte, dass das Bethesda 2016 insgesamt 35 neue Arbeitsplätze geschaffen hat.

"Es wird in Zukunft eine der größten Herausforderungen für uns sein, auch künftig genügend qualifiziertes Personal zu finden", sagte Häfner. Auch in Sachen Investitionen gab der Krankenhausdirektor einen Ausblick auf die kommenden Projekte. So wird das Bethesda 1,2 Millionen Euro in neue IT-Strukturen investieren. Gar elf Millionen plant es in den kommenden drei Jahren für die Modernisierung und Sanierung der Patientenzimmer ein. "Da haben wir noch großen Nachholbedarf", sagte Häfner.

"Wir wollen den Patienten eine angenehme Atmosphäre bieten, die ihrer Gesundung zuträglich ist. Die Modernisierung der Zimmer wird aber im laufenden Betrieb erfolgen", fügte der Geschäftsführer der Johanniter GmbH, Martin Windmann, hinzu. Und auch Peter Gloystein, der Vorsitzende des Kuratoriums, hob die Bedeutung einer freundlichen Atmosphäre sowie guter Service-Leistungen im Bethesda hervor: "Ein Krankenhaus der Johanniter soll nicht nur anhand des Schildes an der Krankenhausmauer erkennbar sein. Das Bethesda in Mönchengladbach hat ein hohes Service-Niveau erreicht und dieses gehalten. Wir sind sehr stolz, wie gut sich dieses Haus in nicht einfachen Zeiten entwickelt hat."

(togr)