Baumarkt in Mönchengladbach: Bauhaus zieht an Odenkirchener Straße

Neuer Baumarkt : Bauhaus kommt nach Mönchengladbach

Der Markt bringt 90 Arbeits- und Ausbildungsplätze. Er soll 2020 gebaut und eröffnet werden. Damit würde das Gelände an der Odenkirchener Straße nach etwa sieben Jahren Leerstand wieder genutzt.

Die Baumarktkette „Bauhaus“ will im kommenden Jahr einen Markt in Mönchengladbach eröffnen. Das bestätigte die Firma auf Anfrage. 2020 soll der Markt auf der Brache an der Odenkirchener Straße entstehen. Einen konkreten Eröffnungstermin nannte das Unternehmen noch nicht, der Markt soll aber 2020 gebaut sowie auch eröffnet werden. Mit der Neueröffnung will Bauhaus laut eigener Aussage mehr als 90 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in Mönchengladbach schaffen. Der Markt soll mehr als 14.000 Quadratmeter groß werden und 15 Fachabteilungen einschließen, darunter auch eine Gartenabteilung. Auch soll ein Leihservice für Geräte und Werkzeuge angeboten werden.

Derzeit steht noch die Ruine des ehemaligen „Praktiker“-Baumarkts auf dem Gelände an der Odenkirchener Straße 298. Die Kette hatte vor einigen Jahren Insolvenz angemeldet, Ende 2013 schloss dann auch diese Filiale. Rund 50 Arbeitnehmer mussten sich damals nach neuen Jobs umschauen. Seither fand sich kein neuer Nutzer für die große Fläche. Schon 2015 soll es einen Versuch gegeben haben, das Praktiker-Gelände vom Eigentümer Aldi an Bauhaus zu verkaufen. Die Discounterkette betreibt selbst eine Filiale auf dem Gelände. Nach einem „umfangreichen Planungs- und Genehmigungsprozess“ sei nun der Bau im kommenden Jahr möglich, heißt es von Bauhaus.

Vor wenigen Tagen hatte das Fällen einiger Bäume auf dem Praktiker-Gelände für Aufsehen gesorgt: Auf dem Grundstück sei im Rahmen eines Bauvorhabens die Fällung von fünf Bäumen beantragt worden, teilte da eine Mags-Sprecherin mit. Es handle sich um zwei Esskastanien, einen Ahorn und zwei Linden. Bei einer Kontrolle der Bäume seien insbesondere in den Baumkronen erhebliche Vorschäden festgestellt worden, unter anderem sollen bei einer der Esskastien Schüttelstellen angefault gewesen sein. Deshalb seien die Fällungen unter der Auflage genehmigt worden, 22 neue Laubbäume zu pflanzen. Diese hohe Zahl junger, vitaler Bäume habe ökologischen Mehrwert. Den Zeitpunkt der Fällung habe der Bauherr mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

(mre/dr)
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