Mönchengladbach: Baum drohte auf Haus zu kippen

Mönchengladbach: Baum drohte auf Haus zu kippen

Der Einsatz war nicht geplant, aber dringend notwendig. An der Hohenzollernstraße, gegenüber vom Landgericht, drohte gestern eine Linde auf ein Mehrfamilienhaus zu stürzen.

Zweieinhalb Stunden dauerte die Fällaktion. Denn Äste und Baum mussten von oben nach unten, Stück für Stück, abgeschnitten werden. Dafür waren zwei Steiger im Einsatz.

Ob der Riss ein Sturmschaden ist oder ob sich in dem Baum eine sogenannte Wassertasche gebildet hatte, die durch den Frost platzte, ist nicht ganz klar. Hanno Müller, Sachgebietsleiter und studierter Baumexperte der Stadttochter Mags, geht davon aus, dass es die Wassertasche war: "Es passiert schon mal häufiger, dass sich in Linden Wasser ansammelt."

Das Ziel aller Baumpflegemaßnahmen und Fällungen sei es, den Baumbestand in der Stadt gesund und verkehrssicher zu halten, erklärte Mags-Sprecherin Yvonne Tillmanns gestern. Fällungen würden immer durch den natürlichen Zuwachs sowie durch Ersatzpflanzungen von Jungbäumen ausgeglichen. Insgesamt entwickele sich der Bestand hinsichtlich seiner Zahl sehr positiv. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter "www.mags.de" .

(gap)