Mönchengladbach: Bahnhof Odenkirchen weicht Park-&-Ride-Platz

Mönchengladbach: Bahnhof Odenkirchen weicht Park-&-Ride-Platz

Die Stadt steht unmittelbar davor, Eigentümerin des Bahnhofs Odenkirchen zu werden. Sobald dies der Fall ist, werde die EWMG das seit langem ungenutzte Gebäude abreißen lassen, sagte Stadtplaner Martin Scheel jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd. Auf der Fläche und den angrenzenden Bereichen wird stattdessen ein Park-&-Ride-Parkplatz mit rund 70 neuen Stellplätzen errichtet. Dieser Konzeption schlossen sich die Politiker einstimmig an.

Die Stadt steht unmittelbar davor, Eigentümerin des Bahnhofs Odenkirchen zu werden. Sobald dies der Fall ist, werde die EWMG das seit langem ungenutzte Gebäude abreißen lassen, sagte Stadtplaner Martin Scheel jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd. Auf der Fläche und den angrenzenden Bereichen wird stattdessen ein Park-&-Ride-Parkplatz mit rund 70 neuen Stellplätzen errichtet. Dieser Konzeption schlossen sich die Politiker einstimmig an.

Bereits seit März liegt der Stadt ein Zuwendungsbescheid des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) vor, der eine Förderung der Baumaßnahme in Höhe von 500 900 Euro vorsieht. Die kalkulierten Gesamtkosten liegen bei 639 500 Euro; davon entfallen 499 500 Euro auf den Tiefbau und 140 000 Euro auf den Erwerb des Grundstücks von der Deutschen Bahn. Das Vorhaben umfasst auch das Anlegen von drei Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe des neuen Parkplatzes. "Mit der NVV ist abgesprochen, dass die Zeiten der Busse auf die der Züge abgestimmt sein werden", so Scheel. Dadurch entstehe ein attraktiver Verknüpfungspunkt im öffentlichen Nahverkehr, ist sich die Verwaltung sicher.

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Im Zufahrtsbereich des Parkplatzes entstehen zudem sieben Fahrradboxen, an der Straße Kohrbleiche werden zehn Fahrradständer eingeplant, auch eine Querungshilfe für Fußgänger ist vorgesehen. Auch die Kosten für diese Maßnahmen seien im Fördergeld des VRR enthalten, sagte Scheel: "Für die Stadt wird das ein Nullsummenspiel." Bürgermeisterin Renate Zimmermanns (CDU) meldete jedoch Zweifel an, ob das Projekt so wie geplant kommt: "Wir standen schon mehrfach kurz davor." In der Tat müssen noch der Planungs- und der Finanzausschuss zustimmen, müssen Wirtschaftlichkeitsvergleiche und -berechnungen positiv ausfallen und müssen die Haushaltsmittel 2011/2012 durch den Kämmerer freigegeben werden.

(RP)
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