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Mönchengladbach: Am Geldautomaten lauert immer noch Gefahr

Mönchengladbach : Am Geldautomaten lauert immer noch Gefahr

Das Ausspähen von Scheck- und Kreditkartendaten an Geldautomaten geht weiter. Obwohl es der Polizei gelungen ist, zwei rumänische Betrügerbanden zu schnappen, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Wie die Polizei gestern mitteilte, geht sie davon aus, dass am vergangenen Wochenende erneut ein Geldautomat manipuliert worden ist – diesmal in der Postbankfiliale an der Bismarckstraße.

Das Ausspähen von Scheck- und Kreditkartendaten an Geldautomaten geht weiter. Obwohl es der Polizei gelungen ist, zwei rumänische Betrügerbanden zu schnappen, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Wie die Polizei gestern mitteilte, geht sie davon aus, dass am vergangenen Wochenende erneut ein Geldautomat manipuliert worden ist — diesmal in der Postbankfiliale an der Bismarckstraße.

Verdächtiges sofort melden

Ein Zeuge hatte am Samstag gegen 11.25 Uhr drei Männer beobachtet, die an der Zugangstür zu einem der Geldautomaten hantierten. Er sah, dass die Männer das Kartenlesegerät der Eingangstür ausbauten, es für kurze Zeit in den Händen hielten und anschließend wieder einbauten. Beim Eintreffen der alarmierten Polizisten waren die drei Männer bereits verschwunden. Die Beamten fanden am Kartenlesegerät jedoch Hebelspuren. Das Gerät wurde von der Polizei ausgebaut und wird nun erkennungsdienstlich ausgewertet. Aufgrund der Zeugenaussage und der Spuren an dem Lesegerät gehen die Ermittler fest davon aus, dass die Männer auf das Gerät einen Aufsatz schoben, um Kartendaten illegal auszuspähen.

Ob bereits Konten geplündert wurden, ist noch nicht bekannt. Die Postbank habe angekündigt, dass sie ein paar Tage brauche, bis sie die Kontenbewegungen ausgewertet habe, erklärte Polizeisprecher Jürgen Lützen gestern. Die Polizei rät daher allen Nutzern des Geldautomaten, regelmäßig ihren Kontostand zu prüfen. Manipuliert wurde der Automat in der linken Einzelkabine, vom Bismarckplatz aus gesehen. Bei verdächtigen Geldbewegungen sollten sich die Kontoinhaber umgehend an das Geldinstitut und auch die Polizei wenden.

(RP)