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Aktion in Mönchengladbach​: Friedenskreuz aus Aachen in der Stadt

Aktion in Mönchengladbach : Friedensmarsch der Kirche mit 150 Kilogramm Gepäck

Vor 75 Jahren wurde das Friedenskreuz erstmals durch die Diözese getragen. Durch den Krieg gegen die Ukraine bleibt es aktuell. Wo es in Mönchengladbach Station machte.

Auf dem Weg von Krefeld über Jülich bis Aachen war in der vergangenen Woche Gladbach einige Tage lang Station für das Aachener Friedenskreuz. Unter dem Leitmotiv „Gib dem Frieden dein Gesicht“ wurden aus diesem Anlass heraus Veranstaltungen in der Citykirche, in Venn, in Hardt und in Rheindahlen angeboten.

Der letzte Weg durch das Stadtgebiet startete am Samstag, 14. Mai, unter der Verantwortung von Kirchenvorstandsmitglied Klaus Scholten, mit Gebeten und kirchlichen Liedern vor der Pfarrkirche St. Maria Empfängnis in Venn. Die Gruppe trug das 150 Kilogramm schwere Kreuz weiter nach Hardt zum Standort der Freiwilligen Feuerwehr. Kinder und Jugendliche hatten hier zum Empfang das Pflaster vor der Feuerwehrwache mit Friedenssymbolen bemalt und Lieder für den Frieden gesungen. Die nächste Station war die Pfarrkirche St. Helena in Rheindahlen, wo die Gruppe von einer Abordnung der St. Helena Schützenbruderschaft erwartet und bewirtet wurde. Nach der Pause zog die Prozession weiter zur Abschlussveranstaltung zum Pfarrhaus in Rath-Anhoven.

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1947 wollten Krefelder Kriegsheimkehrer ein Zeichen der Buße und des Willens zur Versöhnung setzen. Aus dieser Initiative entstand das 150 Kilogramm schwere Kreuz, mit dem Gesicht des leidenden Christus, geschaffen von Anton Wendling.

Vor 75 Jahren, zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, zog das Aachener Kreuz erstmals durch die Diözese. Angesichts des Krieges in der Ukraine rückt der Menschheitswille nach Frieden erneut in den Mittelpunkt. Deshalb war es den Initiatoren wichtig, anlässlich des Jubiläums, das Kreuz nochmal von Krefeld nach Aachen zu tragen.