Mönchengladbach: 6. Gesamtschule: Die Zeit wird knapp

Mönchengladbach : 6. Gesamtschule: Die Zeit wird knapp

Die FDP-Ratsfraktion ist in großer Sorge, dass die notwendigen Entscheidungen für die Gesamtschule Stadtmitte nicht schnell und sorgsam genug getroffen werden können.

Denn bis jetzt gebe es keine Beratungsvorlage aus der Verwaltung zu den jüngsten Beschlüssen. Dabei drückt die Zeit. Am 8. Februar beginnen für die Gesamtschulen die Anmeldeverfahren. Und es wäre im Sinn aller betroffenen Schulen, wenn bis dahin Klarheit geschaffen würde, so Nicole Finger, schulpolitische Sprecherin der FDP.

Zum Hintergrund: Die Räume der Gesamtschule Stadtmitte an der Aachener Straße reichen nicht mehr aus. Alternativ zu einem möglichen Neubau an der Aachener Straße sollen die Unterbringung der sechsten Gesamtschule am Standort Karl-Fegers-Straße (Sekundarstufe I) und Dülkener Straße 85 (Sekundarstufe II) als Tausch der Schulstandorte mit der Geschwister-Scholl-Realschule sowie weitere Standort-Varianten untersucht werden. Das wurde im November beschlossen.

"Seitdem sind nun nahezu zwei Monate ins Land gegangen, in denen wir zu diesem Thema vonseiten der Verwaltung nichts gehört haben", schreibt Nicole Finger in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister. Und: "Auf Nachfrage in der Schulverwaltung erfuhren wir nun, dass am 5. Februar eine Sondersitzung des Schulausschusses angedacht ist, um eine Entscheidung für die Unterbringung der Schule zu treffen. Leider hörten wir dabei auch, dass die Beratungsvorlage im besten Falle wohl erst eine Woche vorher vorliegen wird."

Die FDP befürchtet, dass die Zeit zu knapp sein wird, um eine Entscheidung zu treffen — zumal vorher unter anderem Gespräche mit den betroffenen Schulen geführt werden sollen. Deshalb bitten die Liberalen den Oberbürgermeister eindringlich, dafür zu sorgen, dass die Beratungsvorlage deutlich früher vorgelegt wird. Ansonsten solle darüber nachgedacht werden, den Sondersitzungstermin zu verschieben.

(gap)