Mönchengladbach: 19 Millionen Euro für die Hochschul-Forschung

Mönchengladbach: 19 Millionen Euro für die Hochschul-Forschung

Der Transfer von Wissen soll systematisiert werden.

Die Hochschule Niederrhein kann für 2017 einen neuen Rekord an Drittmittel-Einnahmen vermelden. Sie akquirierte 19 Millionen Euro für den Bereich Forschung und Transfer. Das ist so viel wie in den drei Jahren zuvor insgesamt. Zusätzlich gab es im Bereich Lehre 1,1 Millionen Euro. Der Erfolg von 2017 beruht im Wesentlichen auf zwei Großprojekten, die die Hochschule an Land ziehen konnte.

Zum einen bekam das Institut für Oberflächentechnik HIT den Zuschlag für das zehn Millionen schwere Interreg-Projekt, außerdem warb die Hochschule erfolgreich um Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für das Projekt Innovative Hochschule. Mit dem Geld soll der Transfer von Wissen und technologischem Know-how in die Region systematisiert werden. Thematisch geht es dabei um den Aufbau eines Textilen Innovatoriums in Mönchengladbach sowie um das Institut für Oberflächentechnik in Krefeld.

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"Die großen Einwerbe-Erfolge im Jahr 2017 belegen zumindest für unsere Hochschule die Behauptung, dass Hochschulen für angewandte Wissenschaften tatsächlich wesentliche Treiber im regionalen Innovationsgeschehen sind. Die Hochschule Niederrhein nimmt Fahrt auf", sagt Hochschulpräsident Prof. Hans-Hennig von Grünberg. Und Prof. Alexander Prange, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Hochschule Niederrhein, fügt hinzu: "Wir beobachten seit Jahren den positiven Trend bei den Forschungsdrittmitteln und freuen uns über den sensationellen Erfolg 2017. Neben der Lehre werden die Leistungsdimensionen Forschung und Transfer an unserer Hochschule immer wichtiger."

Die Drittmittel im Bereich Forschung und Transfer beziehen sich auf 76 private und 31 öffentlich geförderte Projekte. Allerdings machen die Projekte mit privatwirtschaftlichen Partnern nur ein Zehntel der Gesamtsumme aus: nämlich 1,9 Millionen Euro. Außerdem gab es an der Hochschule Niederrhein im Jahr 2017 insgesamt 64 Studierende, die in Kooperation mit einer Universität promovieren.

(RP)