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Mönchengladbach: 18 Millionen Euro vom Land für Rheydter City

Mönchengladbach : 18 Millionen Euro vom Land für Rheydter City

Ein neues Pahlkebad, dazu einen neuen Hugo-Junkers-Park, einen komplett umgestalteten Marktplatz und neue Verkehrsführungen zum Beispiel am Marienplatz – in der Rheydter Innenstadt bleibt in den kommenden drei Jahren kaum ein Stein auf dem anderen. Möglich macht das eine Förderung des Landes NRW, das rund 18 Millionen der 23 Millionen Euro tragen wird. Das erste Drittel dieses Geldes fließt aus Düsseldorf als Anschubfinanzierung noch in diesem Jahr.

Ein neues Pahlkebad, dazu einen neuen Hugo-Junkers-Park, einen komplett umgestalteten Marktplatz und neue Verkehrsführungen zum Beispiel am Marienplatz — in der Rheydter Innenstadt bleibt in den kommenden drei Jahren kaum ein Stein auf dem anderen. Möglich macht das eine Förderung des Landes NRW, das rund 18 Millionen der 23 Millionen Euro tragen wird. Das erste Drittel dieses Geldes fließt aus Düsseldorf als Anschubfinanzierung noch in diesem Jahr.

Danach geht alles ganz schnell — und muss es auch. Denn bis Ende 2013 muss der letzte Stein des Riesenpakets verbaut sein. Denn nur so lange darf das überschuldete Mönchengladbach voraussichtlich noch selbst die fehlenden fünf Millionen Euro beisteuern. Danach sind der dann bilanziell überschuldeten Stadt die Hände gebunden.

Auch mehr private Investoren

Entsprechend euphorisch fielen gestern die ersten Reaktionen auf die ersehnte Förderzusage aus. Oberbürgermeister Norbert Bude ließ ausrichten, er freue sich riesig. "Die Zusage ist ein wichtiger Impuls für die Verbesserung der Rheydter Innenstadt", so der Oberbürgermeister. Dies registrieren die Rheydter schon jetzt. Allein die Aussicht auf eine Förderung durch die öffentliche Hand, hat zuletzt auch wieder mehr private Investoren nach Rheydt gebracht.

Als erstes wird das Pahlkebad fertig sein. In einen Teil des dann frisch renovierten Gebäudes wird ein neuer Kindergarten mit vier Gruppen einziehen. Ende 2011 wird das Pahlkebad renoviert sein. "Wir liegen im Zeitplan", bestätigte gestern Armin Marx, der Bäderverantwortliche bei der NVV. Erst wenn die aufwändigen Arbeiten am Pahlkebad abgeschlossen sind, hat es Sinn, den sich unmittelbar anschließenden Hugo-Junkers-Park neu herzurichten. Dafür wird es im kommenden April eine europaweite Ausschreibung geben.

Parallel läuft die Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes. Schon Ende 2011 sollen die Pavillons abgerissen werden. Bis Ende 2012 soll dann der zentrale Platz der Rheydter Innenstadt nach den Vorschlägen des Berliner Büros für Landschaftsarchitektur, Planorama, neu gestaltet sein. Bleibt das Jahr 2013 für die Neuordnung des Verkehrs.

Der Zeitplan ist ausgesprochen ehrgeizig, zumal der zuständige Fachbereich Planung personell nicht gerade üppig ausgestattet ist. Der Technische Beigeordnete Andreas Wurff sagte der RP vor drei Monaten ganz offen: "Personell können wir ein derartiges Projekt kaum stemmen. Stadterneuerung in einer so kurzen Zeitspanne ist meines Wissens bisher noch nicht in der Stadt betrieben worden."

Hier geht es zur Bilderstrecke: So stellen sich die Planer den Rheydter Marktplatz vor

(RP)