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Zahl der Einbrüche im Kreis Mettmann steigt um 32,8 Prozent

Kreis Mettmann : Zahl der Einbrüche steigt um 32,8 Prozent

Wenn Landrat Thomas Hendele zur Präsentation der Kriminalitätsstatistik einlädt, sagt er fast immer den gleichen Satz: "Der Kreis Mettmann ist sehr sicher". Das gilt auch in diesem Jahr, denn die Zahl der Straftaten insgesamt ist sogar um 2,1 Prozent gesunken.

Damit stehen die Städte im Kreis Mettmann im Vergleich zum Land NRW gut da. Denn landesweit stiegen die Straftaten um ein Prozent.

So hebeln Einbrecher ein Fenster in 30 Sekunden auf

Doch im Kreis Mettmann verhagelt die deutlich gestiegene Zahl der Wohnungseinbrüche die Bilanz. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche 2015 um 32,8 Prozent angestiegen. Im Vergleich zum gesamten Land NRW, wo ein Anstieg von etwas mehr als 17 Prozent zu verzeichnen ist, eine sehr hohe Zahl.

1699 Fälle verzeichneten die Beamten im vergangenen Jahr. Eine regelerechte Welle mit Hunderten von Einbrüchen gabe es im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten. Wo wird am meisten eingebrochen? Einsamer Spitzenreiter mit 465 Einbrüchen war Ratingen. Langenfeld (268), Erkrath (173) und Hilden (160) liegen deutlich dahinter. Die wenigsten Einbrüche gabe es in Haan (54) und Wülfrath (63).

(wie)