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Wülfrather Schulen bekommen digitale Netzwerke

Stadtrat gibt Mittel frei : Schulen bekommen digitale Netzwerke

Die sogenannte LAN-Verkabelung ist Teil des Medienentwicklungsplans der Stadt und wird durch den Digitalpakt des Landes NRW finanziell gefördert.

Einstimmig hat der Wülfrather Stadtrat jetzt die Umsetzung von Maßnahmen zur LAN-Verkabelung in den Schulen beschlossen. Die Entwurfsplanungen liegt bereits vor, so dass nun die Freigabe der Haushaltsmittel für die baulichen Durchführungen notwendig war. Die LAN-Verkabelung in den Schulen ist Teil des Medienentwicklungsplans (MEP) und wird durch den Digitalpakt des Landes NRW gefördert.Obwohl sich jüngst herausgestellt hat, dass sich in den letzten zwei Jahren durch den häufigen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht der Lernstand der Schüler verschlechtert hat, wird die Digitalisierung auch an Schulen weiterhin als der richtige Weg in die Zukunft angesehen.

Der Medienentwicklungsplan der Stadt wurde freilich bereits vor der Corona-Krise erstellt. Ziel ist es, die Grund- und weiterführenden Schulen strukturell auf den heutigen Stand der Technik zu bringen. Dazu sollen sogenannte Sekundär- und Tertiär-Verkabelungen vom Verteiler auf die Etagen und von dort in jedes Klassenzimmer erfolgen, durch eine Kombination aus Glasfaser und Kupfer. Gleichzeitig hat eine Strahlungs-Ausleuchtung stattgefunden um zu prüfen, wie sich später der Kabelbetrieb durch ein WLAN ersetzen ließe.

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Die Bauarbeiten müssen in den Schulferien stattfinden, da sie in die bauliche Substanz der Schulgebäude eingreifen. Die Koalition aus CDU und Grünen hatte vor der Ratssitzung einen ganzen Fragenkatalog eingereicht, der von der Verwaltung in einer Tischvorlage beantwortet wurde. Darin ging es vor allem um Fragen zur Aufgabenteilung zwischen Stadt und KAAW (Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West), Vergabeverfahren und die seit der ersten Schätzung gestiegenen Kosten. CDU und Grüne betonen jedoch, dass sie dies nicht als Abwehrhaltung verstanden wissen wollen. Die Maßnahme seit notwendig und solle nicht weiter verschoben werden. Die Stadt kooperiert mit der KAAW, die ihre Kompetenz und Erfahrungswerte einbringt, jedoch nicht für Ingenieurleistungen oder Kostenberechnungen zuständig sei. Diese erfolgen durch einen externen Dienstleister, der auch die Vergabe der Ausführung durchführen wird. Die Kosten betragen nach aktueller Berechnung insgesamt 950.000 Euro, inklusive Planung, Brandschutz und Steckdosen in den Klassenräumen.