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Wülfrather Lindenschule stellt sich mit neuem Imagefilm vor

Förderverein macht‘s möglich : Lindenschule stellt sich mit neuem Imagefilm vor

Die Wülfrather Grundschule hat mit professioneller Unterstützung ein Video gedreht. Es soll gerade in Pandemiezeiten die Öffentlichkeitsarbeit ergänzen.

Ein Blick aus der Vogelperspektive, ein dynamischer Zoom auf den großen Gebäudekomplex, der von Bäumen, Häusern und der Straße umrahmt wird. Im Hintergrund erstrecken sich Felder in einem satten Grün. Eine Kinderstimme klärt sofort auf, was zu sehen ist: „Hallo, herzlich willkommen an der Lindenschule in Wülfrath.“

Damit ist der Betrachter mitten drin im neuen Schulfilm der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule. Die Idee zum Film gab es bereits vor drei Jahren, also bevor das Corona-Virus die Welt auf den Kopf stellte, erklärt Schulleiterin Birgit Haske, die ebenfalls in einer Szene mitwirkt. „Durch Corona hat sich der Wunsch dann noch verstärkt, weil keine Öffentlichkeitsarbeit mehr möglich war“, ergänzt die Pädagogin. Beliebte Schulfeste, der Tag der offenen Tür oder andere Veranstaltungen wie das Laternenbasteln, bei denen sich Geschwisterkinder, Eltern und auch künftige Grundschüler üblicherweise ein Bild vom Alltag an der Lindenschule machen können, fielen Veranstaltungsverboten, Schließungen und Home-Schooling zum Opfer.

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Nun zeigt das neue Imagevideo alles, was man über die Lindenschule wissen muss – auf ansprechende und unterhaltsame Weise. Angefangen bei der Anzahl der Schüler (fast 300) über die Räume und Ausstattung bis hin zu Schulregeln wie die „Stopp-Regel“ oder Projekten wie „Klasse 2000“ wird alles dargestellt, was die Wülfrather Bildungseinrichtung ausmacht. Auch über Besonderheiten, wie die Kooperation mit dem Tanzwerk Wuppertal für mehr Bewegung, das Zirkusprojekt oder die Unterstützung eines Patenkindes aus Afrika klärt der neue Schulfilm auf. Der Clou dabei: Die Kinder der Lindenschule sind nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen sprechen den Zuschauer direkt an und führen ihn sozusagen durch ihre Schule. „Das war uns besonders wichtig, die Kinder mit einzubeziehen. Und die sind ganz stolz, mitgewirkt zu haben“, merkt Birgit Haske an. Professionelle Unterstützung erhielt die Schule vom Solinger Filmemacher Roman Holtwick, der bereits einen ähnlichen Film für eine Wuppertaler Einrichtung produziert hatte und den Wülfrather Lehrern empfohlen wurde.

Die Szenen waren innerhalb eines Tages im Kasten. Die Produktion hat rund sechs Wochen gedauert. Die dynamische Kameraführung und der schnelle Schnitt greifen das Leitbild der Lindenschule, „Gemeinsam in Bewegung“, auch filmisch auf. Neben Aufnahmen mit der Drohne komplettiert die Einbindung von Fotos den Gesamteindruck der Schule. Die Finanzierung, sagt Direktorin Haske, hat der Förderverein übernommen. Eine genaue Summe nennt sie nicht. Gelohnt habe es sich auf jeden Fall. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und auch die Reaktionen sind durchweg positiv“, so Haske. Viele Eltern, so die bisherigen Rückmeldungen, könnten sich dank des Videos nun besser den Unterrichtsalltag unter Corona-Bedingungen und mit Maskenpflicht vorstellen. Der Film über die Lindenschule ist 7.40 Minuten lang, abrufbar unter www.die-lindenschule.de. Auch die Schule am Berg, die Grundschule Ellenbeek sowie die Freie Aktiven Schulen Wülfrath nutzen auf ihren Webseiten Videos, um sich vorzustellen.