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Wülfrath: Pralinen im Cafe Meiners

Essen und Genuss in Wülfrath : Im Café Meiners gibt’s handgemachte Pralinen

Cynthias Meiners hat das Lokal am Heumarkt in Wülfrath als Schlemmer-Adresse etabliert. Auch Herzhaftes wird angeboten.

Das inzwischen zwar nicht mehr taufrische, aber doch noch immer irgendwie neue Jahr ist noch so jung, dass dafür getrost weiterhin gute Vorsätze gefasst werden dürfen. Anstelle ausschließlich auf Body-Maß-Index, Ernährungswerte und ausufernde Fitnessprogramme zu setzen, sollte auch der Genuss eine Rolle spielen. Und als neue Anlaufstelle für hemmungslose Naschkatzen bietet sich das Café Meiners im Herzen Wülfraths am Heumarkt an.

Im Dezember vergangenen Jahres eröffnete es Cynthia Meiners, gelernte Konditorin mit jahrelanger Gastronomieerfahrung aus Düsseldorf, ein Lokal mit eigenem Konzept. Die von ihr in der offenen Küche fabrizierten Waffelsticks sind so etwas wie ein Markenzeichen und vor allem „bei Kindern absolut angesagt“, weiß die Café-Chefin. Außerdem punktet sie mit den Pralinen aus eigener Herstellung, minimalistischen Schoko-Sünden, die nicht nur hübsch ausschauen, sondern tadellos schmecken.

Rezepturen bleiben Geheimsache, Basis für den Geschmack sind „frische, hochwertige Zutaten“ - daher haben die zart schmelzenden Versuchungen eben auch ihren Preis. „Nach Lust und Laune und bevorzugt mit Produkten der Region“ wird das Verzeichnis von Kuchen und Torten frisch zubereitet, Obstkuchen führen hier die Beliebtheitsliste an, Kirsch-Baiser-Torten sind ebenso in aller Munde.

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„Der Start ist gut geglückt“, bilanziert die Cafébetreiberin die vergangenen Wochen. Denn nicht nur wegen Macarons, Pralinen und Co. kehren Gäste ein, „mittags gibt es selbst zubereitete Eintöpfe“, hat Cynthias Meiners ebenso Herzhaftes für die Pause auf der Karte. Salate, Flammkuchen und Sandwiches runden das Angebot ab, letztere auch als Take Away. „Das dauert immer einen Moment, weil wir die Brote frisch belegen und anschließend mit Chaddar überbacken.“

Bei Getränken setzt Meiners auf eine reichhaltige Teeauswahl, das Bio-Sortiment umfasst neun Positionen. Auch interessant ist die Kaffeekarte, neben den typischen Zubereitungen als Café Latte, Capuccino oder Espresso wird hier auf Trends gesetzt. Die „Goldene Milch“ ist ein Ingwer-Kurkuma-Mix mit „vielen heilenden Effekten“, wie Cynthia Meiners sagt. Im sogenannten Zombie-Kaffee wird eine Zubereitung quasi aus Koffein pur serveriert, „die höchste, die in Deutschland erlaubt ist“. Aber auch der gute alte Filterkaffee, ein längst verloren geglaubtes Relikt aus Großmutters Zeiten, wird hier angeboten.

Im Sommer soll außerdem eine „kalt gebraute Kaffeevariante“ dazu kommen und auch die Terrasse in Betrieb genommen werden, um dort unter anderem Eis essen zu können – aus eigener Herstellung, selbstverständlich. All das gibt es jeden Tag. Bloß donnerstags ist geschlossen, „da backen wir“.