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Wochenmarkt – Stadt Mettmann beseitigt Stolperfalle

Bürgermonitor : Wochenmarkt – Stadt beseitigt Stolperfalle

Der Baubetriebshof testet jetzt einen rutschhemmenden Belag für die bei Nässe viel zu glatten Abflussgitter. Das teilt jetzt Bürgermeister Thomas Dinkelmann mit. Für die Toilette der Marktbeschicker habe die Stadt unkompliziert eine Genehmigung erteilt. Die Kosten übernimmt sie jedoch nicht.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann versichert, für die Probleme der Marktbeschicker Lösungen zu finden. Diese hatten über den Bürgermonitor unserer Redaktion kritisiert, dass die Gitter über die Abflussrinnen auf dem Jubiläumsplatz rutschig seien. Vor allem bei Nässe seien sie eine Gefahr für die Kunden, von denen regelmäßig jemand zu Fall komme. „Diese Gitter sind so glatt, da fällt man schnell auf die Nase. Jede Woche ist es mindestens einer, der da ausrutscht“, sagt Nico Puzicha von der Fleischerei Strenger. Das Problem ist der Stadtverwaltung bekannt: Kurz vor Beginn der Corona-Krise habe sich Dinkelmann bereits mit Mitarbeitern des Baubetriebshofes auf dem Jubiläumsplatz getroffen und technische Möglichkeiten erörtert, berichtet er jetzt auf Nachfrage unserer Redaktion.

Entschieden habe er, eine rutschhemmende Beschichtung an einem Probestück auftragen zu lassen, um ihre Wirksamkeit und Haltbarkeit zu prüfen. „Wenn sich dieses Verfahren im Praxistest bewährt, werden alle Abdeckungen der Drainage-Rrinnen auf dem Jubiläumsplatz entsprechend beschichtet“, teilt jetzt der Sprecher der Stadt Mettmann, Thomas Lekies, im Namen des Bürgermeisters mit.

Bedingt durch die Corona-Krise und den damit verbundenen Personalengpässen am Baubetriebshof habe es allerdings eine Verzögerung bei der Umsetzung gegeben. Doch jetzt steht fest: Die Beschichtung werde ab 4. Mai auf einem Teilstück getestet. „Das Gitter wurde bereits herausgenommen und die Stelle entsprechend abgesichert.“

Darüber hinaus beklagten die Marktbeschicker, dass ihnen keine Toilette zur Verfügung steht. Restaurants und Cafés öffnen nur für Abholer, andere Toiletten, die ihnen zur Verfügung stehen, lehnen sie als zu schmutzig ab. In Abstimmung mit dem Marktmeister sei daher zwischenzeitlich eine mobile Toilette an der Mühlenstraße aufgestellt worden, um die Wege zu ihren Ständen möglichst kurz zu halten. „Die Stadtverwaltung hat im Sinne einer schnellen Lösung auf einen förmlichen Sondernutzungsantrag verzichtet“, heißt es aus dem Rathaus. Die Kosten für diese Lösung aber müssen die Marktbeschicker selbst tragen.

(arue)