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Weihnachtssingen der Mettmanner Chöre

Weihnachtssingen der Mettmanner Chöre : Chöre vermitteln Vorfreude auf das Fest

Die Chöre der Christlich-Freikirchlichen Gemeinde und der Thom-Chor gestalteten jetzt ein Weihnachtskonzert in St. Thomas Morus. Das Publikum durfte mitsingen. Das macht die Veranstaltung so beliebt – und steigerte die Vorfreude.

Die Adventszeit ist die Vorbereitung auf Weihnachten und die Geburt Jesu – eine Zeit der Freude. Das betonten auch die Mettmanner Chöre bei ihrem traditionellen Weihnachtssingen in der katholischen Kirche St. Thomas Morus. „Wir singen nicht nur Weihnachtslieder, aber alle weisen auf Weihnachten hin“, sagt Frank Bleckmann, Dirigent und Leiter des Chores der Christlich-Freikirchlichen Gemeinde. „Einige Chöre in Mettmann haben sich aufgelöst, und vor Jahren haben wir überlegt, ob wir weitermachen sollen.“ Aber das Publikums habe seinen und den in der Gemeinde St. Thomas Morus beheimateten „Thom-Chor“ aufgefordert, weiterzumachen. „Wir machen etwas von Mettmannern für Mettmanner, wir singen von Herzen“, sagt Bleckmann. Dabei wolle man keine Distanz zu den Zuhörern schaffen, sondern das Publikum solle die Veranstaltung mittragen – letztlich durch aktives Mitsingen. Natürlich versuche man auch, sich zu verjüngen und modernes Liedgut einzubringen.

Nach einem Bach-Choral als Orgelvorspiel von Oleg Pankratz, dem Leiter des Thom-Chores und Kantor der Gemeinde, begann der Chor mit zwei englischen Liedern. Auf „An Advent Awakening“ folgte „The first Noel“, begleitet von Oleg Pankratz am Klavier. Der Kantor und Andreas Erhard an der Querflöte begeisterten das Publikum mit einer Instrumentaleinlage, bevor drei Lieder mit deutschem Text, die alle von der Geburt Jesu in Bethlehem handeln, sehr gefühlvoll und harmonisch vorgetragen wurden. Gemeinsam mit den Zuhörern wurde „Wir sagen an den lieben Advent“ gesungen, bevor der Chor mit viel Applaus von der Bühne verabschiedet wurde.

Zeit für einige Worte von Pfarrer Herbert Ullmann, der durch das Programm führte. Er griff ebenfalls die Bedeutung der Geburt Jesu und die damit einhergehende Friedensbotschaft auf. Aber auch den Blick für die Welt und deren Probleme zu öffnen, sei wichtig, so Ullmann. „Ein ganz kleiner Anfang kann oft Großartiges schaffen.“ Ein Licht anzuzünden sei zum Beispiel besser, als sich ständig über die Dunkelheit zu beschweren.

Er kündigte schließlich den Chor der Christlich-Freikirchlichen Gemeinde an, der mit „Freude, große Freude begann“. Den Sängerinnen und Sängern war die Freude am Singen und die Vorfreude auf Weihnachten sichtlich anzumerken. Nach „O holy night“ folgten der Spiritual „Amazing Grace“ und „Joy of all Joys“. Es gab viel Applaus für die Sänger – und besonders begeistert war das Publikum von Gerd Kocherscheidt und seinen Solo-Einlagen. Gemeinsam mit dem Publikum wurde „Freue dich Welt“ gesungen und bei „Tochter Zion“ standen beide Chöre noch einmal gemeinsam auf der Bühne.

Ein von Pfarrer Ullmann gesprochener Segen und das beliebte „Oh du Fröhliche“ beendeten den stimmungsvollen und besinnlichen musikalischen Nachmittag in St. Thomas Morus, der die Vorfreude auf Weihnachten auf jeden Fall gesteigert hat.