Mettmann: Wahl: In den Städten liegen die Christdemokraten vorn

Mettmann: Wahl: In den Städten liegen die Christdemokraten vorn

Ob es bis Weihnachten eine handlungsfähige Regierung gibt, steht in den Sternen. Aus unseren beiden Wahlkreisen werden Michaela Noll (CDU), Peter Beyer (CDU) und Kerstin Griese (SPD) die Interessen der Bürger aus dem Kreis Mettmann in Berlin vertreten. Die übrigen Kandidaten - darunter Ophelia Nick von den Wülfrather Grünen - haben den Sprung ins Parlament nicht geschafft. Die Wahl ist gelaufen, wie haben die Bürger in den Städten abgestimmt:

Mettmann: Im direkten Vergleich liegt Michaela Noll mit 45,4 zu 24,1 Prozent recht deutlich vor ihrem Herausforderer Jens Niklaus. Auffällig bei den Zweitstimmen, das sensationelle Ergebnis der FDP mit rund 18,2 Prozent der Stimmen in der Kreisstadt. Mettmann gilt als Hochburg der Liberalen. Doch rund 9,6 Prozent der Mettmanner Wähler entschieden sich für die AFD. Bei den Zweitstimmen bestätigt sich in Mettmann bei den großen Parteien SPD und CDU der Bundestrend.

Erkrath: Stark und über dem Bundestrend schnitt die FDP auch in Erkrath ab und holte 15,6 Prozent der Zweitstimmen. Die SPD lag in Erkrath mit 23,9 Prozent zwar leicht über dem Bundestrend, doch das ist nur Ergebniskorrektur. Die meisten Stimmen für die AFD (19,2 Prozent) wurden im Bürgerhaus Hochdahl abgegeben. Eine wahre SPD Hochburg bleibt die Sandheide, wo die Sozialdemokraten auf 32,6 Prozent der Stimmen kam. Die CDU konnte dagegen in Unterfeldhaus mit 35,9 Prozent Zahlen über dem Bundesergebnis vorlegen.

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Wülfrath: Leicht über dem Bundestrend liegt die AFD bei den Zweitstimmen in Rohdenhaus. Aber auch an der Ellenbeek hat die Partei ein zweistelliges Ergebnis (11,09 Prozent) eingefahren. Für die SPD sah es in der Kalkstadt bei den Zweitstimmen meist besser aus, als im Bundestrend. In der Ellenbeek kamen die Sozialdemokraten sogar auf mehr als 30 Prozent der Stimmen.Bei den Briefwahlen, die in allen Städten deutlich mehr als 20 Prozent der Wähler ausmachten, lag klar die Union vorne. Vor allem ältere Mitbürger nutzen die Möglichkeit, am Wahltag gar nicht im Wahllkokal zu erscheinen.

(RP)