Mettmann: Vom Golf-Bazillus erfasst

Mettmann : Vom Golf-Bazillus erfasst

Die Mettmannerin Verena Röpke organisiert Benefizturniere. Die sportliche Frau lief früher Halbmarathons und war eine erfolgreiche Tennisspielerin.

Wenn sie vom Golfsport redet, gerät Verena Röpke ins Schwärmen. "Wenn man einmal vom Golfbazillus erfasst worden ist, dann kommt man von dieser faszinierenden Sportart nicht mehr los. Das ist wie eine Sucht." Die in Mettmann-Süd wohnende Golfspielerin hat wie viele andere Golfer zunächst Tennis gespielt. "Tennis war früher meine Leidenschaft. Ich war sogar beim THC Mettmann Vereinsmeisterin."

Will ihr Handicap verbessern

Vor rund vier Jahren hat sie sich für den kleineren Ball entschieden. Da sie über ein gutes Ballgefühl verfügte, lernte sie verhältnismäßig schnell das Golfspiel. Derzeit hat sie Handicap 23 und kann damit auf allen Golfplätzen in Deutschland antreten. "Ich hoffe, dass demnächst eine 1 vor dem Handicap steht", zeigt die attraktive gelernte Betriebswirtin Ehrgeiz. Sie betont, dass es ein Vorurteil sei, dass Golf keine richtige Sportart sei. "Jeder der die Golfspieler belächelt, sollte mal eine 18-er Runde spielen. Da ist man bis zu fünf Stunden unterwegs und nachher ziemlich kaputt." Sie kann das beurteilen, denn neben Tennis und Golf war sie auch als Langstrecklerin aktiv. "Ich bin Halbmarathon gelaufen. Das war für mich kaum anstrengender als Golf."

Drei bis viermal die Woche begibt sie sich auf den Golfplatz. Zumeist spielt sie auf der Anlage des Golfclubs Haan-Düsseltal, da dieser Golfplatz fast vor ihrer Haustür liegt. Sie schätzt auch die tolle Anlage des Golfclubs Mettmann. "Wir haben in der Region zwischen Düsseldorf und Wuppertal eine Vielzahl von Golfplätzen, wie wir sie in dieser geballten Form selten in Deutschland haben", betont Verena Röpke. Sie ist der Auffassung, dass dies ein Standortvorteil sei, der eigentlich viel besser vermarktet werden müsse.

Die im Sauerland am Sorpesee geborene und seit rund 25 Jahren in Mettmann lebende Golferin, hat diese Marketinglücke genutzt. Sie war früher in Eventmarketing tätig und plant heute Golfveranstaltungen. Dabei setzt sie auf ihr Talent "Menschen zusammenbringen zu können."

Golfer aus verschiedenen Golfclubs rund um die Region Düsseldorf/Mettmann beteiligen sich an ihren Golf-Events. Der Teilnehmerkreis setzt sich zusammen aus Spielern aller Altersgruppen, Spielstärken und Berufsgruppen. "Golfen verbindet wie kaum ein anderer Sport, weil er durch das Handicap-System das Nebeneinander vieler Spieler ermöglicht", so Verena Röpke. Golf-Events würden bei der Neukundenakquisition und zur Mitarbeitermotivation immer mehr an Bedeutung gewinnen", begründet Röpke ihr Engagement. Die Werbewirksamkeit sei recht hoch, die Kosten für ein Event blieben überschaubar.

"Demnächst möchte ich ein Benefizturnier zu Gunsten eines oder mehrere sozialer Zwecke organisieren", nennt sie ein zukünftiges Ziel.

(RP)
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