Lesung im Mettmanner Kunsthaus: "Unschuldig" - bis zum Beweis des Gegenteils

Lesung im Mettmanner Kunsthaus: "Unschuldig" - bis zum Beweis des Gegenteils

Als Begleitung zur derzeit laufenden Ausstellung "Begegnungen" fand eine besondere Lesung im Mettmanner Kunsthaus statt. Zu Gast war der Düsseldorfer Autor Bruno Woda, der seinen neuen Roman "Unschuldig?" vorstellte.

Woda, der ursprünglich aus der Pharmaindustrie kommt, begann vor etwa sechs Jahren damit, Bücher und Kurzgeschichten im belletristischen Bereich zu verfassen. "Ich habe schon immer gute Romane verschlungen. Dazu gehören vor allem Krimis von deutschsprachigen Autoren, aber auch Bücher aus Skandinavien oder den Vereinigten Staaten", erzählt er. "Irgendwann habe ich dann beschlossen, selbst Geschichten zu schreiben und mir die Welt so zu machen, wie sie mir gefällt", erklärt der Autor, der mit "Unschuldig?" sein zweites Werk im Verlag Edition Oberkassel veröffentlicht hat. Der Roman handelt von Mark, der wegen Vergewaltigung zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde. Er sagt jedoch, er sei unschuldig. Seine Freunde Helen und Wolfgang vertrauen ihm und strengen ein Wiederaufnahmeverfahren an. Der Roman zeigt auf, wie weit Freundschaft trägt und wieviel Zweifel eine Freundschaft erträgt. Rund ein Jahr habe er für das Verfassen des Romans gebraucht. "Ich habe immer einen Notizblock dabei und sogar am Nachttisch liegen, denn oft träume ich von den Ideen, die ich in meinen Geschichten verarbeite", so Bruno Woda.

Etwa ein weiteres Jahr Zeit braucht es, bis das Buch durch einen Verlag veröffentlicht wird. "Umso dankbarer bin ich, dass meine Geschichten gut ankommen und ich im Rahmen dieser Ausstellung meinen neuen Roman in Mettmann präsentieren durfte", sagt der Autor. Mehr unter www.brunowoda.com

(chb)