Wülfrath: Überraschung bei Rheinkalk: Chef Peter Wilkes geht

Wülfrath : Überraschung bei Rheinkalk: Chef Peter Wilkes geht

Nachfolger ist Lhoist-Europa-Chef Ludwig de Mot.

In seinem Interview vor gut einer Woche skizzierte er noch die Zukunft des Flandersbacher Werks von Rheinkalk. Auch das vieldiskutierte Thema Zeittunnel fand lobende und nachdenkliche Worte von Peter Wilkes. Doch seit gestern ist klar: Peter Wilkes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinkalk GmbH, verlässt das Unternehmen. Interimsweise übernahm Ludwig de Mot, CEO Europe der Lhoist-Gruppe, seit gestern die Unternehmensleitung.

Im wechselseitigen Einvernehmen hat sich die Rheinkalk GmbH mit dem bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Peter Wilkes, darauf verständigt, das Anstellungsverhältnis zu beenden. Ludwig de Mot, Europachef der Lhoist-Gruppe, übernahm seine Position zusätzlich zu seinen Aufgaben bei der Muttergesellschaft.

Mot kennt das Geschäft vor allem in Wülfrath ganz genau, denn in den Jahren 2006 bis 2008 war er bereits als Geschäftsführer der Rheinkalk GmbH tätig. "Wir danken Peter Wilkes für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten 15 Monaten und wünschen ihm das Beste bei zukünftigen beruflichen Herausforderungen", sagte de Mot.

Zum 1. Februar verlässt auch Dr. Peter Höptner, technischer Leiter des Werkes Flandersbach, das Unternehmen, um sich nach mehr als 20 Jahren Tätigkeit bei Rheinkalk neuen Perspektiven zu stellen. Seine Aufgaben werden zunächst von Ingo Stolzheise, technischer Direktor der Rheinkalk-Gruppe, mit übernommen. "Wir haben die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Peter Höptner sehr geschätzt und wünschen ihm für die berufliche und private Zukunft alles Gute ", erklärt Ingo Stolzheise.

Die Rheinkalk GmbH ging 1999 aus den beiden Traditionsfirmen Rheinische Kalksteinwerke und RWK Kalk hervor. Unter dem Dach des weltweit größten Kalkproduzenten, der belgischen Lhoist-Gruppe, werden an zehn Standorten in Deutschland mehr als 950 Mitarbeiter beschäftigt.

(RP)