1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann

Wülfrath: Turnerbund wählt den Vorstand wieder

Wülfrath : Turnerbund wählt den Vorstand wieder

Mit Sorgen schauen die Mitglieder des Turnerbundes auf die drohende Hallenbenutzungsgebühr. „Wenn die kommt, ist zu fürchten, dass wir eine sehr große Fluktuation erleben“, sagte Geschäftsführer Ulli Hill auf der Jahresversammlung. Bei Erhebung einer Gebühr müsse berücksichtigt werden, dass der TBW ja etliche eigene Hallenwarte einsetzt, da könne er nicht genauso behandelt werden wie andere Vereine, die sich in dieser Richtung nicht engagieren. Nicht vergessen dürfe man auch, dass der TBW neben den rund 800 erwachsenen Mitgliedern etwa 900 Kinder und Jugendliche in seinen Reihen habe und so einen wichtigen Beitrag leiste, junge Leute von der Straße zu holen.

Die Vorstandswahl ging schnell über die Bühne: Bei drei Enthaltungen der Kandidaten wurden Vorsitzender Rolf Tiebel, sein Stellvertreter und Geschäftsführer Ulli Hill sowie Kassiererin Sabine Fischer einstimmig in der von 60 Mitgliedern besuchten Versammlung in ihren Ämtern bestätigt.

Eine längere Diskussion gab es um einige Satzungsanpassungen zu. Vor allem die geplante Änderung der Beitragszahlungstermine erregte Gemüter. Hill hatte darauf hingewiesen, dass die bisherigen Termine (31. März und 30. September bei halbjähriger Beitragszahlung, 31. Mai bei jährlicher Zahlung) vorgezogen werden müssten, da der Verein zu Jahresbeginn viele Zahlungen leisten müsse und dann immer wieder ins Minus zu rutschen droht. Grundsätzlich gab‘s zunächst Zustimmung: Der Vorschlag, bei jährlicher Zahlung den Beitrag gleich am 31. Januar abzubuchen, wurde mit großer Mehrheit verabschiedet.

Beitragszahlung diskutiert

Erst danach kam eine lange Diskussion darüber auf, dass dies doch ein gravierender Nachteil gegenüber den halbjährlich zahlenden Mitgliedern sei. Doch beschlossen war beschlossen, und schließlich könne ja jeder künftig seinen Beitragsrhythmus auf halbjährliche Zahlung umstellen, wurde betont.

Der Antrag eines Mitglieds, den Ältestenrat abzuschaffen, weil der erst einmal einberufen wurde und somit überflüssig sei, fand hingegen keine Mehrheit. Es gebe wichtige Aufgaben, sagte Ulli Hill, aber zu den laufenden Geschäften der Vorstandsarbeit müsse der Ältestenrat nicht bemüht werden. In den nächsten Wochen soll überlegt werden, ob das Gremium künftig stärker eingebunden wird.

(RP)