1. NRW
  2. Städte
  3. Mettmann

Tanzschule Mettmann ist Teilnehmer der „Roadshow“

Virtueller Einkaufsbummel : Tanzschule ist Teilnehmer der „Roadshow“

Die Familie Krauss hat die ehemaligen Ladenräume an der Schulstraße (neben Galerie Königshof) aufwändig renovieren lassen und zu einer „Tanz- und Eventlocation“ gemacht.

Eigentlich hatte die Gewerbevereinigung Mettmann-Impulse (MEI) zu einer Pressekonferenz eingeladen, um ihren virtuellen Schaufensterbummel „Roadshow“, über den die RP bereits berichtet hat, offiziell anzukündigen. Der Ort des Treffens verdient allerdings ebenso das Interesse der Öffentlichkeit: Die Tanzschule Krauss hat die ehemaligen Ladenräume an der Schulstraße (neben Galerie Königshof) aufwändig renovieren lassen und zu einer „Tanz- und Eventlocation“ gemacht.

Das Ehepaar Krauss nutzte den Termin, um sein neues Konzept nach der wegen Corona ausgefallenen Einweihungsfeier vorzustellen. „Wir haben hier eine Lounge mit Bar und einen Multifunktionssaal mit mobiler Trennwand. So können wir ganz verschiedene Veranstaltungen durchführen, was an der Bahnstraße wegen Lärmschutz nicht ging“, erklärt Wolf-Dieter „WoDi“ Krauss.

Außerhalb des Tanzschulbetriebs können die edlen Räumlichkeiten für Feste aller Art gemietet werden. „Unterschiedliche Gruppengrößen sind möglich, bis hin zu einer Hochzeit mit 150 Gästen“, so Krauss. Der Tanzlehrer, der früher einmal Rock’n’Roll-Weltmeister war, glaubt, in Mettmann damit eine Marktlücke abdecken zu können: „Wer weiß, wie lang es die Stadthalle noch gibt, und was an ihre Stelle kommt?“

Auf der Website krauss-tanzschule.de finden sich viele Angebote, die sich an die jüngeren Generationen richten. „Wir haben uns so positioniert, dass wir Voll-Service anbieten wollen“, sagt Wodi Krauss. Nur eine Küche gibt es nicht, aber das Catering soll über die Tanzschule vermittelt werden. Die Tanzschule Krauss ist eine Institution in Mettmann und war jahrzehntelang an der Bahnstraße beheimatet. Als sie im September 2018 ausziehen mussten, sahen die Besitzer die Chance, ihr Unternehmen zu erweitern.

Die neuen Räume sind einladend und von gehobenem Ambiente mit ihren Lederausstattungen und ihrer dynamischen Beleuchtung. Davon profitieren natürlich auch die Mitglieder, die nach dem Corona-Lockdown schon seit einigen Wochen wieder zum Tanzkursus kommen dürfen. „Die Senioren, um die es ja beim Corona-Schutz ging, waren als erste wieder da“, berichtet Andrea Krauss. Andere Kunden seien aus Vorsicht bisher noch nicht wiedergekommen.Diejenigen, die sich getraut haben, hätten sich alle sicher gefühlt, berichtet Tanzlehrer Marcel Kuzminska: „Unser Konzept hat sehr gut funktioniert. Wir haben schönes Feedback bekommen“. Inzwischen sei auch das Kindertanzen wieder gestartet, mit mitgebrachten Kuscheltieren als Abstandshalter. Die „1. Mettmanner Roadshow“, der „virtuelle Einkaufsbummel durch die Stadt“, ist ebenso aus der Corona-Krise geboren und findet am Donnerstag, 16. Juli, ab 19.20 Uhr statt. Mettmann-Impulse hat das Konzept seit März vorbereitet und ist sehr gespannt auf die Reaktionen auf diesen „Testballon“. „Auch wenn die Läden wieder geöffnet haben, geht ohne ‚Digital‘ heute nichts mehr“, erklärt Ingo Grenzstein vom MEI-Vorstand die Idee hinter der Roadshow. In einem live moderierten Zoom-Meeting (www.mettmann.live) werden sich 22 Mettmanner Gewerbetreibende mit selbstproduzierten Kurzfilmen vorstellen. Zuschauer können sich per Chatfunktion melden, um Fragen zu stellen und Feedback zu geben. „Es soll nicht wie eine Fernsehsendung sein, sondern interaktiv“, sagt Ingo Grenzstein. „Die Clips sind eine bunte Mischung aus Imagefilmen, Interviews und Live-Schalten. Wir hoffen, dass es sehr lebendig wird“.

Noch bis zum 31. Juli läuft das Gewinnspiel „Summer in our City“ von der Händlervereinigung „ShopKultur ME“. In 17 sommerlich dekorierten Schaufenstern gilt es, die Cocktailschirmchen zu zählen und auf einem Lösungsblatt einzutragen. Unter den Einsendern mit der richtigen Gesamtzahl verlost ShopKultur 25 Mettmann-Gutscheinbücher. „Wettbewerb und Gewinne versprechen Spiel, Spaß und Bewegung“, sagt Martina Michalke vom Modegeschäft „Frieda’s“.