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Mettmann: Stage ME fördert Bands

Mettmann : Stage ME fördert Bands

Ihre Musik in Mettmann auf die Bühne zu bringen, das hat die Mitglieder junger Bands vor einem Jahr dazu bewegt, sich unter dem Namen Stage ME zusammen zu schließen. Inzwischen sind auch erfahrene Musiker der Projektgemeinschaft beigetreten und das erste Konzert im Sommer war ein Erfolg. Über die Pläne der Musikervereinigung berichtet Frank vom Hoff als Stimme von Stage ME.

Was genau ist Ihr Projekt?

vom Hoff: Der Name ist unser Programm. Wir wollen die Bühne nach Mettmann bringen und Live-Musik spielen. Als ich im Januar dazu gestoßen bin, waren die meisten Mitglieder Musiker um die 20 und voller Ideen. Inzwischen gibt es ein Technik- und ein Grafik-Team, eine Internet-Gruppe und einen Finanzverantwortlichen. Es hat sich also schon einiges bewegt und es macht viel Spaß.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Vom Hoff: Das Ziel heißt Konzerte. Früher gab es die Gruppe Rock-Me. Die hat auch den Anspruch gehabt, Probenräume zu vermieten. Das können wir nicht leisten. Doch wir wollen die junge Musik aus Mettmann in der Stadt und in der Umgebung bekanntmachen. Wir planen, ein Verein zu werden und Sponsoren als Partner an uns zu binden. Die ersten Schritte sind getan, das nächste Konzert findet am 14. Januar im Best Western Hotel statt.

Zum Auftakt gab es am Wochenende einen Workshop. Welcher Ton hat da die Musik gemacht?

Vom Hoff: Die Resonanz war sehr groß. Vor allem die Nachwuchsmusiker haben die Gelegenheit genutzt, sich Tipps von erfahrenen Experten geben zu lassen. Einer hat erklärt, wie sich Stücke professionell aufnehmen lassen, ein anderer, wie aus Stichworten Strophen entstehen und zu einem Titel reifen. In dem dritten Kurs ging es um die Erstellung eines eigenen Band-Logos. Es war ein praxisnahes Angebot von Musikern für Musiker.

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Warum ist es Ihnen so wichtig, Talente aus der Stadt zu fördern?

Vom Hoff: Weil bisher jeder für sich etwas gemacht hat, aber ohne klare Linie und große Resonanz. Als Verein ist es viel leichter und alle kommen besser voran.

Welche Startmöglichkeiten können Sie jungen Bands geben?

Vom Hoff: Einmal wollen wir www.stage-me.com als Plattform ausbauen. Dort sollen sich Leute wie mein Neffe, der Gitarre spielt und eine Band sucht, finden. Denn wer in Metzkausen wohnt, weiß oft nicht, was in Mettmann-Süd abgeht. Darüber hinaus wollen wir die Jungs und Mädchen für den Auftritt fit machen.

Wie kann Ihr Projekt Mettmann musikalisch bereichern?

Vom Hoff: Beim Blotschenmarkt oder Heimatfest wollen wir zeigen, dass es handgemachte Musik aus Mettmann gibt. Wir wollen jedoch auch etwas Neues machen und planen einmal im Jahr ein Konzert im Club K. Wir wollen die Mettmanner mobilisieren und hoffen, dass sie es annehmen.

Dominique Schroller stellte die Interviewfragen

(domi)