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Stadt verschiebt Bauarbeiten Mühlenstraße

Mettmann : Stadt verschiebt Bauarbeiten an der Mühlenstraße

Gute Nachrichten: Montag sollten die Arbeiten beginnen, jetzt ist Baustart erst nach der Johanniskirmes.

Das „Waschbrett“ in der Mettmanner Innenstadt steht noch: Bereits im Vorfeld der Auftragsvergabe für die Bauarbeiten zur Erneuerung der Mühlenstraße und der Orthsgasse kam es zu „verfahrensbedingten Verzögerungen“. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Daher musste der ursprünglich angepeilte Baubeginn zeitlich nach hinten geschoben werden. Vorgesehen war eigentlich, mit den Bauarbeiten am Montag, 17.Juni, zu beginnen. Jetzt aber verschiebt sich der Baustart auf einen Termin nach der Johanniskirmes, berichtet der Sprecher der Stadt Mettmann, Thomas Lekies.

Für eine sinnvolle Baustellenabwicklung soll die erste Baumaßnahme der Abbruch des „Waschbretts“ sein, um dann die Erneuerung der Mühlenstraße bergauf in Richtung Tannisberg vorzunehmen. Da der Abbruch des Waschbretts und eine verkehrssichere Herstellung der Fläche bis zum Beginn der Aufbauarbeiten für die Schützenkirmes nicht sichergestellt werden können, habe die Stadt Mettmann entschieden, mit den Bauarbeiten erst nach dem Abbau der Kirmes zu beginnen. Damit begegnet die Stadt Mettmann offenbar der Kritik, die sich auch in den sozialen Medien äußerte: Viele Bürger hatten Unverständnis für die Entscheidung geäußert, während der Johanniskirmes an der Mühlenstraße eine Baustelle zu unterhalten – zumal die Schützen schon im vergangenen Jahr während ihres Schützen- und Volksfestes mit Bauarbeiten zurecht kommen mussten.

Entsprechend will die Stadtverwaltung Rücksicht offenbar auch auf weitere Großveranstaltungen nehmen: Die Erneuerung der Orthsgasse werde erst nach dem Heimatfest erfolgen, heißt es. Das ist für den 30. August bis 1. September dieses Jahres geplant. Bis zum Beginn des Blotschenmarktes – in diesem Jahr am 5. Dezember – sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Ein ehrgeiziges Ziel, sprach Dezernent Kurt-Werner Geschorec doch bei der Mobilen Redaktion der RP im April von einer „maximalen Bauzeit“ von sechs Monaten.

(arue)