Mettmann: Stadt sucht Wohnungen für Asylbewerber

Mettmann: Stadt sucht Wohnungen für Asylbewerber

Derzeit ziehen Flüchtlinge, die vorübergehend in den Bauvereinshäusern an der Georg-Fischer-Straße wohnten, in andere städtische Unterkünfte um, beispielsweise an die Talstraße. Etwa 130 Menschen leben oder lebten in den 28 von der Stadt angemieteten Wohnungen des Mettmanner Bauvereins. Diese Wohnungen müssen aber bis Ende Juni freigezogen sein, da der Bauverein auf diesem Gelände sein Lindenquartier plant und baut. Wie Fachbereichsleiterin Ute Piegeler mitteilte, wird die Stadt vermutlich ein neues Wohnheim für 60 Flüchtlinge am Benninghofer Weg bauen müssen. Allerdings nicht mehr in diesem Jahr.

Es hatten sich mittlerweile Alternativen zum Benninghofer Weg ergeben: An der Ecke Eichendorffstraße/Am Kolben gibt es zwei Häuser, die von den Eigentümern zum Kauf angeboten wurden. Der Kreis Mettmann hatte die Liegenschaft vorübergehend für Dienststellen gepachtet, ist mittlerweile aber ausgezogen. Diese beiden Häuser befinden sich nach Informationen unserer Redaktion in keinem guten Zustand und müssten saniert werden. Doch der Plan, eines dieser Häuser als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen, ist vom Tisch. Die Eigentümergemeinschaft will nach neuem Stand die beiden Häuser abreißen und an deren Stelle Sozialwohnungen bauen. Fakt ist: Bis zum Sommer kommen 70 neue Flüchtlinge nach Mettmann, bis Jahresende vermutlich noch einmal 80. Für die gibt es keinen Wohnraum.

(RP)
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