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Wülfrath: Stadt schafft die U3-Quote nicht

Wülfrath : Stadt schafft die U3-Quote nicht

1Der Ausbau an Kindergartenplätzen für Kinder unter drei Jahre ist in Wülfrath vor allem mit der Umwandlung von Kita-Gruppen einher gegangen.

Die ist nun abgeschlossen, sagte Udo Neumann vom Jugendamt jetzt im Jugendhilfeausschuss. Plätze von drei bis sechsjährigen sind nun für die Jüngeren vorgesehen.

16 Gruppen in neun Kindertagesstätten (in einer war es nicht möglich) in Wülfrath sind umgewandelt worden, doch es wird noch nicht reichen: Die Versorgungsquote wird zwischen 25 und 28 Prozent liegen. Damit verfehlt Wülfrath die angestrebte Marke von 32 Prozent.

Trotzdem: "Wir rechnen keineswegs mit einer Klagewelle von Eltern, die keinen Kindergarten-Platz bekommen", sagt Udo Neumann. Die Rückmeldungen der bisherigen Anfragen ließen dies nicht befürchten.

Insgesamt 454 Kinder unter drei Jahren leben nach Angaben des Statistischen Landesamtes in der Kalkstadt. Diese Zahlen bleiben konstant und werden sich in den nächsten Jahren zwischen 450 und 480 einpendeln, sagt Neumann.

Für das nächste Kindergartenjahr sind zwischen 113 und 129 Plätze eingerichtet (Kitaplätze zwischen 90 und 106, sowie 23 Plätze in der Kindertagespflege). Dazu sollen für 2013/2014 auch noch neue Gruppen für Zwei- bis Dreijährige in den Kitas St. Maximilian und dem DRK sowie in den Familienzentren Arche Noah und Ellenbeek mit den Trägern verhandelt werden, sagt Neumann.

Dezernent Hans-Werner van Hueth hat zudem noch einige Unsicherheiten in der Planung. So weiß noch niemand, ob das Betreuungsgeld oder der Elternfreibetrag im letzten Kindergartenjahr noch zu gravierenden Veränderungen in der Nachfrage führt. Neue Kindertagestsätten bauen oder Einrichtungen erweitern will er nicht. "Wir schauen, wie das zu regeln ist. Wir wollen jedenfalls keine neuen Kitas bauen, die man dann nicht voll bekommt."

Hier geht es zur Infostrecke: Das sind die Betreuungsquoten für unter Dreijährige

(RP)