Unerlässliche Hilfe im Kreis Mettmann „Palliativversorgung ist eine intime Sache“

Kreis Mettmann · Dr. Johann-Severin Campean (68) ist Mitbegründer der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Kreis Mettmann. Ende Juli geht er in Ruhestand, will aber weiterhin Patienten betreuen. Ein Blick zurück auf die Anfänge.

Dr. Johann-Severin Campeans Herz schlägt für die Palliativversorgung. Das ist nicht immer eine leichte Aufgabe, aber eine sehr wichtige.

Dr. Johann-Severin Campeans Herz schlägt für die Palliativversorgung. Das ist nicht immer eine leichte Aufgabe, aber eine sehr wichtige.

Foto: Achim Blazy (abz)

Am Anfang passte alles in eine Schublade. Der Schreibtisch stand im Klinikum Velbert-Niederberg, in irgendeinem Büro. Zuvor hatten sie ein Konzept zu Papier gebracht, die Krankenkassen haben es schnell durchgewunken. Mit einem der ersten Patienten saß Dr. Johann-Severin Campean (68) dann lange im Garten unter einem Baum. Es war ein sonniger Spätsommertag, das Gespräch war intensiv. Es ging vor allem um eines: Der Mann wird sterben, und er will es zu Hause tun können. Was braucht er auf diesem Weg und was wünscht er sich noch für sein Lebensende? Wie kann man sein Leid lindern? Und wie kann man den Angehörigen dabei helfen, ihn beim Sterben zu begleiten?