An(ge)dacht Start nach der Sommerpause

Diakonin Doris Treiber plädiert dafür, bei neuen Dingen nicht gleich aufzugeben, wenn es nicht direkt klappt, sondern durchzuhalten.

Doris Treiber ist Diakonin in der Ev. Gemeinde Hochdahl.

Doris Treiber ist Diakonin in der Ev. Gemeinde Hochdahl.

Foto: Doris Treiber

An diesem Wochenende sind die Ferien in Nordrhein-Westfalen vorbei. Für den ein oder anderen waren die letzten Wochen eine willkommene Pause und Erholung im Urlaub, oder eine Phase mit weniger Terminen. Für viele kleine und große Leute steht nun in der kommenden Woche ein Neubeginn an. Und dabei denke ich nicht nur an den Beginn der Kindergarten- und Grundschulzeit oder den Start der Fünftklässler an der weiterführenden Schule. Da ist der Start in die Ausbildung, ins Studium, der Jobwechsel, Arbeitsende und vieles mehr: Alles sind Zeiten, in denen etwas Neues beginnt.

Solch eine Zeit ist voller Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Ängsten. Die Freude des Neubeginns kann schnell in Ernüchterung und Frustration umschlagen, wenn der Erfolg zunächst ausbleibt. Wer etwas Neues beginnt, hat Höhen und Tiefen, neue Freunde sind auch nicht immer sofort zur Stelle. Viele Dinge erfordern Geduld und einen langen Atem.

Besonders frustrierend kann es sein, sich immer wieder mit anderen zu vergleichen. Man denkt, alle anderen sind viel besser als ich. Dann kann es schnell passieren, dass man bald wieder aufgibt, was man doch so gerne lernen und erreichen wollte. In Josua 1,9 heißt es: „Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ (Übersetzung „Neues Leben“). Wenn Sie jetzt also mit etwas Neuem starten, dann lassen Sie sich und den Dingen Zeit, zu wachsen und zu reifen. Geben Sie nicht zu schnell auf! Denn Gott gibt uns für jeden Neuanfang die Zusage, dass er mit uns geht und uns seinen Segen schenkt.

(dne)
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