AN(ge)DACHT Inspirierendes als Kontrapunkt

Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht was er Dir Gutes getan hat.“ Der Wochenspruch für diese Woche ist ein fröhlicher, Mut machender Vers aus den Psalmen, den alten Liedern in der Bibel. Und etwas Fröhliches, das brauchen wir Menschen auch – besonders, wenn wir die Nachrichten dieser Tage lesen.

Gabriel Schäfer ist Pfarrer in Hochdahl.

Gabriel Schäfer ist Pfarrer in Hochdahl.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Eine Katastrophe ist schlimmer als die nächste. Da ist es für uns gut, auch mal etwas Schönes zu lesen oder zu hören.

Wie den Tag des Käsetoasts am heutigen Freitag, den Tag des Rosinenbrotes Samstag oder den Tag der Apfeltasche am Sonntag. Was der drei Dinge spricht Sie persönlich am Meisten an? Für mich ist es das Rosinenbrot. Am Samstagmorgen beim gemütlichen Frühstück – womöglich in der Sonne – genossen. Ein vielleicht halbwegs freies Wochenende vor der Nase.

Das klingt nach Genuss, Entspannung, Freude. Einfach mal durchatmen – einen Moment die Seele baumeln lassen. Momente zum Auftanken um eben mit den Nachrichten in diesen Tagen klar zu kommen und nicht gedanklich permanent schreiend im Kreis zu laufen. Momente für die Seele, an die Gott gedacht hat, als er den siebten Tag als Pausentag, als Ruhetag geschaffen hat.

„Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht was er Dir Gutes getan hat“

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