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Mettmann: St. Thomas Morus: Abschied

Mettmann : St. Thomas Morus: Abschied

Kaplan Hendrik Hülz und Pastoralassistent Peter Urban verabschiedeten sich in einer Messe.Mettmann und die Jugendlichen haben viel Freude bereitet. Der Chor stimmte an: „Niemals geht man so ganz“.

Am Patronatsfest des Heiligen Sankt Thomas Morus wurden in einer feierlichen Messe Kaplan Hendrik Hülz und Pastoralassistent Peter Urban verabschiedet. Das Seelsorgeteam des Pfarrverbandes Mettmann begleitete die Messe. In seiner Predigt nannte Hülz ein Motto, das ihn bewegt: „Die Freude an Gott ist unsere Kraft.“ Er wies darauf hin, dass Liebe Freude schafft, ohne die ein Mensch nicht leben könne.

Kaplan Hülz forderte dazu auf, als Christ Freude und Humor zu verbreiten, so wie es damals Thomas Morus getan habe. Pfarrvikar Christian Kreuzberg bedankte sich namens des Seelsorge-Teams bei Kaplan Hülz und Pastoralassistent Urban für die gute Zusammenarbeit und deren Engagement für den Pfarrverband.

Vom Praktikanten zum Kaplan

Er erinnerte daran, dass Kaplan Hülz drei Jahre im Seelsorgebereich in verschiedenen Rollen tätig gewesen sei. Zunächst als Praktikant, in der zweiten Phase als Diakon und nach seiner Priesterweihe im Juni 2007 als Kaplan. Pastoralassistent Peter Urban habe sein erstes Ausbildungsjahr in einem seelsorglichen Beruf in Mettmann absolviert. „Nun gilt es von beiden Abschied zu nehmen, Ihnen für ihre Tätigkeit bei uns herzlich zu danken und für die Zukunft alles Gute zu wünschen“, so der Pfarrvikar.

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Nachdem sich Kaplan Hülz und Pastoralassistent Peter Urban mit einigen persönlichen Worten von der Gemeinde verabschiedet hatten, kam ein Hauch von wehmütiger Abschiedsstimmung auf. Der „THOM-Chor“ unter Leitung von Georg Meiswinkel, der die Messe mit modernen Kirchenliedern umrahmt hatte, stimmte den Song von Wolfgang Niedeggen, Thommy Engels und Trude Herr an: „Niemals geht man so ganz“.

Bereits vor der offiziellen Verabschiedung blickte Kaplan Hendrik Hülz auf seine Zeit in Mettmann zurück. Er sei sehr froh, dass er die ersten Jahre als Seelsorger in Mettmann verbringen konnte. „Ich hatte das große Glück, einem tollen Seelsorge-Team angehören zu dürfen“, schwärmt der 30-Jährige. „Mit Pfarrer Winfried Motter, der mich seit Beginn meiner Tätigkeit in Mettmann begleitet hatte und der für mich immer mit Rat und Tat zur Seite stand, habe ich mich glänzend verstanden.“ Den Seelsorgebereich Mettmann bezeichnet er als ideale Ausbildungsstelle. Neben seinen Aufgaben mit den Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen habe ihm die Lehrtätigkeit am Heinrich-Heine-Gymnasium große Freude bereitet. „Die drei Jahre in Mettmann werde ich bestimmt in guter Erinnerung behalten.“

(RP)