Handball: Wülfratherinnen zahlen zum Auftakt eine Menge Lehrgeld

Handball : Wülfratherinnen zahlen zum Auftakt eine Menge Lehrgeld

FC Köln - TB Wülfrath (Frauen) 35:13 (16:6). Das ist sie also, die große Welt der Dritten Liga. In Köln machten die TBW-Handballerinnen sehr schnell die Erfahrung, dass in dieser Klasse ein ganz anderer Wind weht als zwei Etagen darunter in der Oberliga. Lars Faßbender hatte seine Mannschaft in vielen Gesprächen darauf vorbereitet - wirklich glauben wollten es viele Spielerinnen wahrscheinlich nicht. Doch die heftige Klatsche führte den Aufsteiger sehr schnell in die Realität.

FC Köln - TB Wülfrath (Frauen) 35:13 (16:6). Das ist sie also, die große Welt der Dritten Liga. In Köln machten die TBW-Handballerinnen sehr schnell die Erfahrung, dass in dieser Klasse ein ganz anderer Wind weht als zwei Etagen darunter in der Oberliga. Lars Faßbender hatte seine Mannschaft in vielen Gesprächen darauf vorbereitet - wirklich glauben wollten es viele Spielerinnen wahrscheinlich nicht. Doch die heftige Klatsche führte den Aufsteiger sehr schnell in die Realität.

Schon die ersten Minuten ließen nichts Gutes ahnen, denn die Kölner Truppe, immerhin Vizemeister der vergangenen Saison, drückte der Partie von Beginn an ihren Stempel auf. Daran änderte auch die Wülfrather Führung nichts, die Kirsten Buiting 67 Sekunden nach dem Anpfiff per Siebenmeter markierte. Kim Dirks glich fast postwendend aus. Auch den zweiten Strafwurf verwandelte Buiting sicher. Der 1:2-Rückstand weckte die Kölnerinnen aber endgültig auf. Mit vier Treffern in Folge zum 5:2 (12.) unterstrichen sie ganz schnell, dass sie auch nicht den Hauch einer Überraschung zulassen wollten. Im weiteren Verlauf hielten die Gäste den Rückstand zunächst noch im Rahmen. Nicole Hölters verkürzte auf 6:10 (19.). Danach gelang den TBW-Handballerinnen jedoch bis zur Pause kein Treffer mehr. Der FC tobte sich dagegen nach Herzenslust aus und setzte sich auf 16:6 ab. Schon da deutete sich eine klare Niederlage an, doch die Wülfratherinnen ahnten noch nicht, wie schmerzlich sie am Ende ausfallen würde.

Nach dem Wiederanpfiff hielt der Widerstand der Gäste ganze fünf Minuten. Nicole Hölters traf zum 9:20 (36.), danach verging ihrem Team richtig das Hören und Sehen. Allein Vanessa Idelberger war eine Klasse für sich, war vom TBW kaum zu stoppen und kam am Ende auf zwölf Treffer. Erst nach dem Kölner 28:9 (48.) war Kristin Meyer erfolgreich. Das 28:10 störte den Spielfluss des FC aber nicht wirklich.

TB Wülfrath: Sklorz, Klanz, Watermeier - Sippli (1), Gipperich, Hinnerkott, Steinhausen (1), Meyer, Hölters (3/1), Buiting (4/2), Fränken (3), Buschhaus, Feldstedt.

(RP)
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