Fußball Wülfrather meistern Pflichtaufgabe

Sc · In Radevormwald steigert sich das FCW-Team nach Startproblemen gewaltig.

 Adem Cakat (r.) traf in Torjägermanier zur Wülfrather Führung.

Adem Cakat (r.) traf in Torjägermanier zur Wülfrather Führung.

Foto: Janicki

Radevormwald - 1. FC Wülfrath 1:3 (1:2). Von einem letztlich verdienten Auswärtssieg sprach Joachim Dünn nach dem Abpfiff. "Da wir aufgrund von Verletzungen und krankheitsbedingten Gründen mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot antreten mussten, bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft recht zufrieden" erklärte der FCW-Trainer. Zumal einige Wülfrather Fußballer auf Positionen spielen mussten, die für sie ungewohnt waren.

Radevormwald begann nach dem Anpfiff sofort offensiv und hatte bereits nach einer Minute eine gute Möglichkeit zum Führungstreffer. Wenig später folgte erneut eine Chance für die Gastgeber. "Wir waren in den ersten Minuten wohl noch nicht richtig wach", lautete die Analyse von Dünn. Nach zehn Minuten übernahm der FCW das Zepter und erspielte sich Vorteile. Es dauerte nicht lange und die Wülfrather markierten das 1:0 (12.), als Adem Cakat in Torjägermanier das Leder im Gehäuse der Gastgeber unterbrachte. Die Freude über die Führung währte nicht allzu lange, denn der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt, als Max Noll seinen Gegenspieler im Strafraum leicht touchierte. Kilic verwandelte den Strafstoß zum 1:1 (15.)

In der Folge dominierten die FCW-Fußballer weiter das Geschehen. Eine der klarsten Möglichkeiten hatte Davide Mangia, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei (34.). Wenig später klärte ein Rader Spieler nach einer feinen Aktion von Adem Cakat auf der Linie. Zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt fiel die 2:1-Führung der Wülfrather. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war Franklin Poungoue-Tiako nach einer schönen Kombination zur Stelle und sein leicht abgefälschter Schuss fand den Weg ins Radevormwalder Gehäuse.

Nach dem Seitwechsel setzten die Gastgeber alles daran, erneut den Ausgleich zu erzielen. Der FCW antwortete mit Kontern, die er aber meistens nicht konsequent abschloss. "Da mussten wir einfach cleverer sein", nannte Dünn ein Manko seiner Mannschaft. Aber auch Radevormwald agierte nicht unbedingt mit viel Übersicht. Zumeist schlugen die SC-Fußballer die Bälle lang in Richtung Wülfrather Strafraum - für den sicher stehenden FCW-Abwehrblock waren sie fast immer eine sichere Beute. Bei einem der Gäste-Konter verpasste Davide Mangia einen weiteren Treffer (85.). Der fiel dann aber fast mit dem Abpfiff. Halil Günez fasste sich ein Herz und jagte das Spielgerät aus gut 20 Metern an den Querbalken - der aufgerückt Christian Luvuezo köpfte den abgeprallten Ball aus acht Metern zum 3:1-Endstand ins Netz.

1. FC Wülfrath: Ivosevic - Luvuezo, Sagmak, Kizilarslan, Noll, Günes, Sahin, Erciyes (75. Gehse), Poungou-Tiako, Mangia, Cakat.

(klm)
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