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Fußball: VfB Hilden: Entspannter Saisonausklang

Fußball : VfB Hilden: Entspannter Saisonausklang

Vor einer Woche machte die Mannschaft von Toni Molina den Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga perfekt. Am Sonntag geht der Aufsteiger daher ganz locker in das letzte Heimspiel gegen den VfB Homberg.

VfB Hilden - VfB Homberg. Mit dem hart erkämpften 4:2-Sieg beim Schlusslicht PSV Wesel-Lackhausen brachten die Fußballer des VfB Hilden den Verbleib in der Oberliga in trockene Tücher. Allerdings tat sich die Mannschaft von Toni Molina sehr schwer - zu groß war die Nervosität im Endspurt. Wie schon im Hinspiel hatten die Hildener auch diesmal Chancen en masse - allein die Verwertung ließ zu wünschen übrig. Die Folge: Ein 0:1-Rückstand zur Pause. Erst in der zweiten Halbzeit platzte endlich der Knoten. Um so größer war die Freude nach dem Abpfiff. Und spontan folgte eine fröhliche Feier im Stammlokal Meider Hof an der Gerresheimer Straße. Doch die ging nicht bis in die Nacht, sondern hielt sich letztlich im Rahmen. "Wir waren nach dem Spiel einfach alle platt", berichtet Toni Molina. Der Trainer selbst bildete da keine Ausnahme. Vielmehr gesteht der 41Jährige: "Es ist eine große Last von uns abgefallen."

Entsprechend entspannt verliefen in dieser Woche die Übungseinheiten. Denn dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Hoffeldstraße) kommt nun keine große Bedeutung mehr zu. "Als Sportler will man natürlich immer gewinnen", betont Molina. Doch der Coach sagt auch: "Die Luft ist raus." Deshalb nimmt er auch personelle Veränderungen vor, will Fabian zur Linden (Knieprobleme) und Marcel Bastians (Rückenbeschwerden) schonen. Auf jeden Fall in die Startformation rückt Henning Scholl, der in den vergangenen Monaten seiner beruflichen Belastung Tribut zollen musste, nur wenig trainieren konnte und deshalb nicht mehr regelmäßig zum Einsatz kam. Scholl, der den Verein verlässt, übernimmt am Sonntag den Part in der Innenverteidigung und verabschiedet sich damit von den VfB-Fans. Toni Molina will zudem weiteren Akteuren, die meist in der zweiten Reihe standen, ausreichend Spielanteile geben. "Es ist schwierig, die richtige Mischung hinzubekommen", sagt er. Wohl wissend, dass ein Sieg das iTüpfelchen auf eine erfolgreiche Saison wäre.

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Doch auch die Homberger gehen in veränderter Aufstellung an den Start. Denn im Heimspiel gegen den ETB SW Essen kassierte Simon Kouam Kengne kurz vor dem Ende die rote Karte und fällt am Sonntag gesperrt aus. Zugleich riss die Homberger Erfolgsserie, die zuvor neun Begegnungen ungeschlagen blieben, nun aber gegen die Essener mit 0:2 verloren und durch die Niederlage auf Rang acht abrutschten. Obwohl die Saison für die Mannschaft von Günter Abel im sicheren Mittelfeld längst gelaufen war, schaffte es der Trainer, die Spannung weiter hoch zu halten. Immerhin knackte sein Team noch die 60-Punkte-Marke. Die Hildener haben bislang 46 Zähler auf dem Konto - und hoffen insgeheim noch auf drei Zähler mehr.

(RP)